: Andreas Reuel
: Night Drive A Woman, Love and Vampires
: Books on Demand
: 9783819222795
: Red Scapular Saga
: 2
: CHF 6.60
:
: Fantasy
: German
: 200
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Als die Taxifahrerin Meysem eines Abends den reservierten Fahrgast Ian Cappenberg aufnimmt, ahnt sie nicht, wie sehr dieser wortkarge Geschäftsmann ihr Leben verändern wird. Nach der Fahrt verliert sie überraschend ihren Job. Ausgerechnet nach dieser einen Begegnung. Ob aus Mitleid oder Berechnung: Cappenberg bietet ihr seine Hilfe an. Und obwohl Meysem misstrauisch ist, kann sie das Angebot kaum ablehnen. Nicht in ihrer finanziellen Lage. Doch was zunächst wie ein Rettungsanker erscheint, entpuppt sich bald als Beginn eines gefährlichen Spiels, aus dem es kein Entkommen gibt. Ein weiterer fesselnder Teil der Red Scapular Saga: düster, elegant und tief verstrickt im Netz des uralten Vampir-Mythos in Kölns High Society.

Der nicht gebürtige Aachener ist Verfasser des großen Fantasy-Epos zu den Westfal-Chaoten sowie dem Halbling und Inspektor Reginald Vonderlus. Mit dieser Geschichte erzählt er eine andere Perspektive zur Saga um die Kölner High Society mit Vampiren. Dabei bediente er sich an Fantasyelementen und verknüpfte sie mit dem Genre Romance.

1DAY SHIFT


Der Regen tröpfelte gemächlich auf die Frontscheibe ihres Autos nieder, der Scheibenwischer bewegte sich in langsamster Einstellung hin und her. Starren Blickes aus dem Fenster ließ sich Meysem keinesfalls davon irritieren. Allmählich brach der Abend an, obwohl es den ganzen Tag über so grau und trist gewesen war.

Was für ein Montag?, dachte sie bei sich und schloss für einen Moment müde ihre Augen. Eigentlich war das einer dieser Tage, wo man sich am liebsten ins Bett verkroch und Musik hörte oder bei einem leckeren Tee ein gutes Buch las. Doch Meysem musste arbeiten. In ihrem Fall bedeutete das Taxifahren.

Plötzlich hupte ein anderer Autofahrer hinter ihr und sie schreckte auf. Längst war die Ampel auf grün umgesprungen. Sofort fuhr sie an und musste wenige Meter weiter doch wieder stehenbleiben. Hat sich ja gelohnt, so zu stressen, schoss es ihr in den Sinn. Nun stand sie allerdings mit ihrem Taxi inmitten der K