: Simon Raschert
: Schwarze Hoffnung
: Books on Demand
: 9783819204685
: 1
: CHF 6.10
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 180
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Schwarze Hoffnung Inmitten der Schrecken des Krieges erzählt Schwarze Hoffnung die bewegende Geschichte von Liam, einem jungen Mann, dessen Leben sich abrupt ändert, als er zum Militär eingezogen wird. Vom Alltag in der Fabrik bis hin zu den brutalen Realitäten der Front, begleitet der Leser Liam und seine Freunde auf einer Reise voller Angst, Mut und Kameradschaft. Während sie sich den Herausforderungen der Grundausbildung und den ersten Kampfeinsätzen stellen, entdecken sie die tiefen emotionalen und physischen Narben, die der Krieg hinterlässt. Doch trotz der Dunkelheit finden sie Momente der Hoffnung und Menschlichkeit, die ihnen die Kraft geben, weiterzumachen. Schwarze Hoffnung ist eine eindringliche Erzählung über Verlust, Überleben und die unerschütterliche Hoffnung auf Frieden. Im Buch Schwarze Hoffnung taucht der Leser in die Gedanken von Liam ein. Der Leser erlebt die Geschichte aus der Perspektive von Liam und wächst mit ihm mit. Zusammen mit Liam erlebt der Leser die Höhen und Tiefen des Krieges hautnah, wodurch eine tiefe und emotionale Verbindung geschaffen wird. Liam muss sich immer wieder neu beweisen, wird durch einen Zufall zum nicht ganz unangefochtenen Truppenführer, der immer wieder abwägen muss, was besser ist für alle. Er muss lernen, mit der Verantwortung umzugehen, während er auch viel über sich selbst lernen muss. Dabei bekommt er viel Unterstützung von seinen Freunden Alex, Mark und seinem neuen Freund Finn, mit dem er im Laufe der Geschichte eine immer innigere Verbindung aufbaut. Aber auch seine besten Freunde müssen sich zurechtfinden in ihrer neuen Realität und so kommt es vor, dass Liam auch seine Energie braucht, um seine Freunde zu stützen. Wodurch die Verbindung der Freundschaft gestärkt wird. Liam findet sich immer wieder in Situationen, indem er seine Menschlichkeit hinterfragt. Die Situationen lassen ihn immer wieder an seiner eigentlichen friedlichen menschlichen Art zweifeln und bringen ihn aus seiner Komfortzone hinaus in das Schrecken des Krieges und zeigen ihm die Schrecken des Krieges auf eindrucksvolle Weise. Das Buch Schwarze Hoffnung spielt in einem fiktiven Land zu unserer Zeit. Die Zielgruppe des Buches sind junge Menschen, die sich in einer unsicheren Welt zurechtfinden müssen, dieses Buch bietet eine Botschaft der Hoffnung und Resilienz. Egal wie hoffnungslos ihre eigene Zeit zu scheinen mag.

Simon Raschert, geboren 2002 und aufgewachsen in der kleinen Stadt Rheda-Wiedenbrück. Nach der Schule eine Tischer Ausbildung in einer Heimischen Tischlerei absolviert und danach in die große Welt ausgebrochen um im Theater als Bühnenhandwerker zu Arbeiten. Das Buch habe ich in der Freizeit geschrieben um die Gedanken und Sorgen der letzten Jahren zu sortieren.

WIE ALLES BEGINNT


Monate zuvor:

Pieep, pieep, pieep.

Ich drücke aufsnooze. Fuck, Scheißwecker, denke ich mir und drehe mich im Bett auf die andere Seite. Schließe meine Augen und will noch nicht aufstehen.

Ein paar Minuten vergehen in Stille, als der Wecker wieder anfängt zu nerven. Es ist mittlerweile das dritte Mal, dass ich aufsnooze drücke, was bedeutet, dass es nicht wieder still ist, sondern dieses Mal das integrierte Radio anfängt, die Nachrichten von heute Morgen auszuspucken.

Die nervige Stimme fängt natürlich mit Politik an. Hier ’n Politiker hat Probleme mit dem und die mit anderen.

Weiter geht es mit Katastrophen, hier ’n Waldbrand und dort sind Städte überschwemmt.

Während ich mich langsam aus dem Bett quäle, wird das Wetter für den heutigen Tag vorgetragen, mit den Worten: »Der Sommer ist nun endgültig vorbei und der Regen hält Einzug. Heute werden Sie kaum Sonne sehen können und nehmen Sie sich einen Regenschirm mit.«

Danach spielt Musik, der Hit des Monats, der in Dauerschleife läuft.

Ich schleppe mich durch meine kleine Wohnung ins Badezimmer, unter die Dusche, während das nächste Lied weiterdudelt. Nach der Dusche esse ich noch nen trockenen Toast, mal wieder ohne Aufstrich, ich habe schon erneut vergessen einkaufen zu gehen. Ich schaue genervt auf die Uhr und stelle fest, dass ich schon wieder viel zu viel Zeit vergeudet habe und ich bereits vor zehn Minuten hätte losfahren müssen. Also schnell alle Sachen zusammenkramen und Jacke an. Ich springe halbwegs die Treppe hinunter, ohne darauf zu achten, wie laut ich bin. Unten angekommen, schnell in den Innenhof und das Fahrrad holen, und ab die Post. Dachte ich. Nichts mit Fahrrad holen und ab damit, nein, das kann doch nicht wahr sein, nicht schon wieder, geht mir durch meinen Kopf, als ich mein Fahrrad sehe. »Verflucht nicht, schon wieder!«, schreie ich leise vor mich hin. Das ist schon das zweite Mal diesen Monat. Na gut, dann habe ich immerhin eine plausible Erklärung für meinen Chef. Denke ich mir und gehe zu Fuß los. Statt zehn Minuten mit dem Fahrrad durch die Stadt zu düsen, gehe ich langsam und gemütlich zur Arbeit, auf ein paar Minuten mehr oder weniger kommt es jetzt wohl auch nicht mehr an.

Am Eingang d