: Claude Peiffer
: Menschen und Amanen Caidian Meroth in der Rolle des Vermittlers
: Books on Demand
: 9783819239250
: Cerateran - Amanen Zyklus
: 1
: CHF 7.00
:
: Science Fiction
: German
: 240
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Ein technologisches Versprechen, ein düsteres Geheimnis und ein drohender Konflikt, der Kampf um die Zukunft der Amanen beginnt. Caidian Meroth kehrt mit seinen drei Begleiterinnen von seiner Reise zur zweiten Welt zurück, doch die Hoffnungen, die er in den technologischen Fortschritt der dortigen Zivilisationen gesetzt hatte, zerschlagen sich. Zurück auf der Arche, einem alten Relikt aus der Vergangenheit, macht Caidian eine erschütternde Entdeckung. Ein Konflikt mit den unerbittlichen Wächtern der Hammanon-Schleuse droht zu eskalieren. Der sagorische Botschafter-Roboter Veegun schreitet ein, doch seine Absichten bleiben undurchsichtig. Das Raumschiff Amusgan kehrt ins Land Wu zurück und bringt Überlebende mit, die bald Unruhe und Misstrauen im Dorf Aman säen. Gleichzeitig taucht ein alter Freund auf, der für Verwirrungen und Verwunderungen sorgt, während die Mutter des Ursprungs weiterhin eine würdige Nachfolgerin sucht. Inmitten all dieser Turbulenzen kämpft Caidian mit seinen eigenen inneren Dämonen und privaten Problemen. Kann er sich den Herausforderungen stellen, die Amanen von seinen Plänen überzeugen und seine Zweifel und Ängste überwinden? Welche Rolle spielt die junge Chiyoko Kadochi, deren Schicksal scheinbar mit dem von Caidian verflochten ist? Wie passt der zwielichtige Händler Sven Viklund in das große Puzzle? Und was hat es mit den mysteriösen Mandatszeichen auf sich? Ein episches Abenteuer voller Intrigen, Geheimnisse und der Frage, wie weit man gehen muss, um die eigene Welt zu retten.

Claude Peiffer ist seit frühester Kindheit ein großer Sci-Fi-Fan. Aufgewachsen mit Star Trek und Perry Rhodan, fiel es ihm nicht schwer, mit Cerateran ein eigenes, vielseitiges Universum zu erschaffen.

Kapitel 24


Zurück nach Aman


17. Tag des Herbsts
im Jahre 151 nach der Gründung von Aman

„Gestern konnte es ihm nicht schnell genug gehen, nach Aman zurückzukehren – und heute hat er alle Zeit der Welt!“, klagten Nele und Nila Bandreso unisono, ihre blonden Haare, wie meist, zu strengen Zöpfen gebunden.

„DieAmusgan fliegt so langsam, dass selbst eine Schnecke uns überholen könnte!“

„Seit wann seid ihr Experten für Geschwindigkeiten von Raumschiffen, die durch den Gunarraum fliegen?“, schmunzelte Caidian, doch er konnte die Sorgen der Zwillinge nachvollziehen.

Für den Hinflug zur Hammanon-Schleuse hatte das Schiff gerade mal einen Tag gebraucht, nun, da die Amanen wussten, dass auf ihrer Heimatwelt die Zeit schneller verging als innerhalb der Hammanon-Wolke, zog sich in ihren Augen die Rückreise in die Länge.

„Vielleicht glaubt man in unserem Dorf, wir wären längst tot“, murmelte Nele gewohnt leise.

„Seit wir das letzte Mal ein Lebenszeichen gesendet haben, sind ja schon einige Jahre vergangen“, schloss sich Nila ihrer Schwester an.

Caidian Meroth lehnte mit verschränkten Armen an einer Zwischenwand ihrer Gemeinschaftskabine.

„Veegun nimmt sich Zeit für die Tests mit Sinusi“, behauptete er. „Das ist wichtig. Oder wollt ihr etwa mit ein paar Kranken nach Aman zurüc