: Jürgen Ehlers
: Das Stinktier von Hamburg
: Books on Demand
: 9783819203039
: 1
: CHF 2.50
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 368
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Sylvia Schröder, 23 Jahre alt, Diebin und Lügnerin, fühlt sich verfolgt. Sie sucht Schutz in einer Beerdigungsgesellschaft und bittet den Wissenschaftler Patrick Pauli (35) um Hilfe. Pauli ahnt nicht, dass diese Hilfe nicht nur darin besteht, die ihm unbekannte junge Frau sicher nach Hause zu bringen. Sie hat gerade kein Zuhause. Sie zieht bei ihm ein. Für Patricks Freundin Michelle ist sie ein Stinktier. Entgegen ihren Behauptungen weiß Sylvia sehr wohl, wer der Mann ist, der sie verfolgt: Alexander Stubbe, erfolgreicher Geschäftsmann, Immobilienhändler, Serienmörder. Stubbe hatte vor drei Monaten auch Sylvia kurzfristig in seiner Gewalt. Was sie erlebt hat, verfolgt sie in ihre Träume. Sie ist die einzige Frau, der es gelungen ist, ihnen zu entfliehen. Allerdings zögert sie, sich an die Polizei zu wenden. Sylvia will kein Gerichtsverfahren mit unsicherem Ausgang. Sie will Rache. Aber Sylvia ist längst nicht mehr die Jägerin, sondern die Gejagte. Sylvias vermeintliche Freunde versuchen auf eigene Faust, Stubbe unter Druck zu setzen. Wenig später sind sie beide tot. Sylvia und Patrick ist klar, dass auch sie in höchster Lebensgefahr sind. Patrick und Sylvia geraten selbst unter Mordverdacht geraten. Ihnen bleibt nur die Flucht.

Jürgen Ehlers, 1948 in Hamburg geboren, hat als Geowissenschaftler gearbeitet. Interessengebiete vor allem Eiszeiten und Küstenforschung. Beamter. Sein erster Kurzkrimi (1992) trug den Titel"Flucht". Es folgten weitere Kriminalerzählungen und Romane. Ehlers ist Mitglied im"Syndikat", dem Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur, sowie der britischen"Crime Writers' Association". Er lebt mit seiner Familie in Schleswig-Holstein. Wer mehr über ihn und seine Bücher erfahren möchte, findet viele Informationen auf seiner WSebseite https://www.juergen-ehlers-kr mi.de

Stinktier


Dienstag, 4. Juli

Patrick wachte früh auf. Er hatte schlecht geschlafen. Zum einen war er es nicht gewohnt, auf der Couch zu schlafen; sie war zu hart und außerdem etwas zu kurz. Schlimmer war, dass er nicht wusste, was er mit Sylvia machen sollte. Auf Besuch war Patrick nicht eingerichtet. Er würde das Gästezimmer freiräumen müssen. Sein Arbeitszimmer. Ihr Abendbrot gestern hatten sie zwar vom Pizzaservice kommen lassen, kein Problem. Jetzt brauchten sie Frühstück. Und Klarheit darüber, wie es mit Sylvia weitergehen sollte.

Sylvia. Alles war seltsam. Schon der Anfang. Dass ihn auf der Beerdigung eines Kollegen irgendeine junge Frau ansprechen und um Hilfe bitten würde. Waru