: Rudolf Otto
: Die Anschauung vom Heiligen Geiste bei Luther Eine Historisch-Dogmatische Untersuchung
: Forgotten Books
: 9780259694007
: 1
: CHF 14.10
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: Christentum
: German
Whilst the greatest effort has been made to ensure the quality of this text, due to the historical nature of this content, in some rare cases there may be minor issues with legibility. Am Schlusse seines>>bekenntnis vom Abendmahl Christi will Luther feierlich und ?ffentlich seinen Glauben Stck fr Stck bekennen, so wie er ihn aufs fieissigste bedacht, ihn oft mals durch die Schrift gezogen hat, darin er gedenkt bis in s?en Tod zu bleiben und vor des Herrn Jesu Christi Richtstuhl zu kommem. Hier sagt er: zum dritten gl?ub ich an den sheiligen Geist, der mit Vater und Sohn ein wahrhaftiger Gott ist und vom Vater und Sohn ewiglich kommt, doch in einem g?ttlichen Wesen und Natur eine unterschiedliche Personc. Und es w?re ber?ssig und wrde nur aufhalten, erst ausdrcklich nachzuweisen, dass Luther wie in allen sonstigen Punkten des trinitarischen und christologischen Dogma so auch in Bezug auf die Lehre vom heiligen Geist nicht daran gedacht hat, Neuerungen oder ?nderungen bringen zu wollen, sondern ein v?llig ber zeugter Sohn der abendl?ndischen Kirche gewesen ist. Doch wird es als Ausgang n?tig sein, kurz und der Hauptsache nach das zu sammeln, was an eigentlichen dogmatischen Aussagen darber bei ihm sich findet. Es ist nur sporadisch und bruch stckweise. Luther war kein Systematiker, und an eine eigent liche theoretische Auseinandersetzung mit dem tradierten dog matischen Systeme im Ganzen oder Einzelnen hat er nie gedacht.