Zwei Tage vor Silvester sind sie wieder zurück. In der Lebkuchenstadt. In der Großstadt, die seit zwei Jahren seine Heimat ist. Auf der Rückfahrt, als sie von der Autobahn kommen, sieht er die Stadt wie zum ersten Mal, wie eine heimatlose Fremde. Ein Abschnitt seines Lebens ist zu Ende gegangen, das weiß er. Er ist froh, in die Fremde zu kommen, Abstand von zuhause zu haben. Von vielem hat er sich befreit in den letzten Monaten. Er hat nun etwas vorzuweisen: eine Wohnung, eine Ehe, eine Arbeit, eine Sicherheit, wer er sein darf: der Schriftsteller. Einen Parkplatz finden sie rasch, auf dem Weg zum Haus klingen ihre Absätze auf dem Asphalt, das Licht im Treppenhaus, der Briefkasten mit ihrem Namen. Es ist gut, wieder zuhause zu sein.
Lange vor Tagesanbruch: Weltraumnacht vor dem Fernseher, im stillen, unwirklichen Raum der elektromagnetischen Wellen. Ein Videoclip: goldenes Wasser des Ganges, in das einer eintaucht im Sprung von der Pagodenspitze, Glanz und Spiegelung, Blüten treiben wie Glas auf den Strömen, Herrinnen tauchen