| Whilst the greatest effort has been made to ensure the quality of this text, due to the historical nature of this content, in some rare cases there may be minor issues with legibility. Als ich vor vielen Jahren die Aufforderung erhielt, die Geschichte der klassischen Mythologie zu schreiben, verhehlte ich mir nicht, da? ich fr wichtige Teile dieser Aufgabe, namentlich fr Biographie und Bibliographie, auf Nachschlagebcher angewiesen sei, denen ich die Verantwortung berlassen msse und aus denen der Leser sich im Bedarfsfalle selbst, wenngleich mit einiger Mhe, Auskunft holen k?nne. Gleichwohl nahm ich das Anerbieten an, weil ich bei der Abfassung frherer Arbeiten ziemlich viel von der Literatur gelesen hatte, die, jetzt wissenschaftlich wert los und daher wenig beachtet, nur noch fr die Geschichte der Wissenschaft Be deutung hat, und weil ich hoffte, das Zusammenwirken der allgemeinen Kulturstr?s mungen, der Individualit?t der einzelnen Forscher und des in den mythologischen Systemen liegenden Entwicklungsreizes darstellen, also eine wirkliche Geschichte der mythologischen lVissenschaft geben zu k?nnen. In diesem Sinn wurde die erste Be arbeitung dieses Buches etwa in den Jahren 1906-1909 verfalst AuBere Grnde zwangen dann zu einer Beschr?nkung des Umfangs und damit auch zu einer inneren Umgestaltung. Verh?ltnism?Big leicht konnte die Geschichte der klassischen Mythologie im Altertum und in byzantiniseher Zeit abgetrennt werden: zwar bestehen natrlich auch Beziehungen zwischen den antiken und den mittelalterlichen mytho logischen Studien, aber nicht so enge, da Bdiese nicht ohne jene verstanden werden k?nnten. Allein noch eine andere, einschneidendere Krzung war n?tig. Es war ein Hauptziel der ersten Bearbeitung gewesen, zu zeigen, wie sich in den mythologi schen Studien jeder Zeit und in der Stellung, die sie der griechischen G?tterwelt und Sage gegenber einnimmt, ihre Gesamtkultur, ihre ganze VVeltauffassung ab malt. Davon konnten nur gelegentliche Andeutungen gleichsam als Wegweiser stehen bleiben. Aber bei dem Rahmen, in den die Skizze eingefgt werden sollte, schien diese Beschr?nkung als zul?ssig, vielleic |