: Sue MacKay, Alison Roberts, Luana DaRosa
: Julia Ärzte zum Verlieben Band 206
: Cora Verlag
: 9783751533515
: Julia Ärzte zum Verlieben
: 1
: CHF 5.40
:
: Erzählende Literatur
: German
: 384
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

DA KLEINE GLÜCK AUF DER KINDERSTATION von SUE MACKAY

Kinderk ankenschwester Anna liebt ihren Beruf. Ihr kleiner Lieblingspatient ist der behinderte Jordan, Sohn des Kinderchirurgen Eli Forrester - der Mann, der Annas Herz schneller schlagen lässt! Doch Eli ist so überfürsorglich, dass er nicht einmal Annas Kompetenz vertraut ...

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<p>Alison wurde in Dunedin, Neuseeland, geboren. Doch die Schule besuchte sie in London, weil ihr Vater, ein Arzt, aus beruflichen Gründen nach England ging. Später zogen sie nach Washington. Nach längerer Zeit im Ausland kehrte die Familie zurück nach Dunedin, wo Alison dann zur Grundschullehrerin ausgebildet wurde. Sie fand eine Stelle als Lehrerin im Norden des Landes, wo sie ihren Traummann kennenlernte, der einen Wirbelsturm aus romantischen Gefühlen in ihr auslöste. Der Sturm gipfelte in der Hochzeit mit dem jungen Doktor und jetzigen Professor Mark. Es folgten zwei Jahre in Glasgow, Schottland. In dieser Zeit vollendete sie ihren ersten Roman - einen Medizinthriller mit einer ordentlichen Portion Romantik. Mit der Rückkehr nach Neuseeland begann ein neues turbulentes Kapitel in ihrem Leben, in dem sich alles darum drehte, sich um ihre kleine Tochter zu kümmern, ein altes Farmhaus zu renovieren, einen großzügigen Garten zu gestalten und ihre kleine Menagerie - Esel, Schafe, Hühner, Hunde und Katzen - zu versorgen. Neben ihrem Zuhause, der Familie und dem Schreiben engagiert sich Alison leidenschaftlich beim Rettungsdienst. Bei dieser Arbeit erhält sie viele Anregungen für ihre Arztromane. Die aufregenden Stunden im Einsatz und die Rettung von Patienten bilden den perfekten Ausgleich für die einsamen Stunden des Schreibens.</p>

1. KAPITEL


„Eli, das Nähen solltest du vielleicht dem Assistenten überlassen. Dein Sohn ist auf der Kinderstation, ihm wurde der Blinddarm entfernt.“

„Wie bitte?“ Chirurg Eli Forrester starrte seinen Freund Duncan an. „Warum hast du mir das nicht eher gesagt?“ Jordan war operiert worden und Eli wusste nichts davon? Er hatte sein Handy im OP natürlich nicht dabei, deshalb konnte seine Schwester Liz ihn nicht anrufen. „Wer hat ihn operiert?“

„Ich. Es war ein Dilemma. Ich wusste, dass du bei ihm sein wollen würdest, aber gerade im OP warst. Ich konnte nicht warten.“

Eli zitterte leicht. Sein Sohn war operiert worden und er war nicht für ihn da gewesen. Er konnte Duncan die Entscheidung nicht verübeln. Eli hatte gerade eine schwierige dreistündige OP beendet. Eine Unterbrechung hätte ernsthafte Konsequenzen für seinen Patienten haben können. Er wusste das und respektierte die Entscheidung seines Freundes. Und trotzdem, in erster Linie war Eli Vater. Sein Magen zog sich schmerzhaft zusammen. „Ich bin froh, dass du es warst“, räumte er ein. Duncan wäre auf jeden Fall der Chirurg seiner Wahl gewesen, wenn er eine gehabt hätte.

„Jordan hat alles gut überstanden und erholt sich jetzt. Also los, geh zu ihm.“

Eli zog sich die Handschuhe von den zitternden Händen und wandte sich an den Chirurgen, der den Eingriff mit ihm durchgeführt hatte. „Schaffst du den Rest allein?“

„Natürlich. Dein Sohn braucht dich.“

Eli ging und rief über die Schulter: „Danke.“ Warum hatte Liz ihn nicht sofort angerufen, als sie merkte, dass etwas nicht stimmte? Sie arbeitete montags nicht und hatte Jordan sicherlich ihre ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt. Wann war ihr aufgefallen, dass er Bauchschmerzen hatte? Er war seit sieben Uhr morgens bei ihr, es musste doch irgendwelche Anzeichen gegeben haben. Doch da Jordan das Down-Syndrom hatte, war es nicht immer leicht zu verstehen, was mit ihm los war und ob wirklich etwas war.

Der Aufzug nach oben zur Kinderstation brauchte ewig. Hoffentlich war Jordan noch im Halbschlaf von den Nachwirkungen des Anästhetikums.

„Leanne, wie geht es Jordan?“, fragte Eli die Krankenschwester, die am Empfangstresen der Station saß.

„Er war quengelig und wollte zu dir, aber Anna hat ihn beruhigt.“

Anna. Die Krankenschwester, für die alle schwärmten. Jordan war diesbezüglich wohl keine Ausnahme. Verflixt, wenn sie nicht gerade schnippisch war, fühlte sich selbst Eli zu ihr hingezogen, und das wollte etwas heißen. Manchmal musste er ihr den Rücken zudrehen, bevor ihm etwas rausrutschte wie: „Wollen Sie mit mir Mittag essen gehen?“ Vernünftig zu sein und alle Gefühle für eine Frau zu unterdrücken war unbedingt erforderlich, um seinen Sohn zu schützen – und sich selbst.

„Annas Schicht ist eigentlich zu Ende, aber sie ist für Jordan hiergeblieben. Wir sind unterbesetzt.“

Kein Wunder, dass sie so beliebt war. Hatte sie keine Familie, die zu Hause auf sie wartete? „In welchem Zimmer?“

„Drei.“

Eli drehte sich um und ging zu Zimmer drei. Er musste Jordan unbedingt sehen, ihn in den Arm nehmen und ihm versichern, dass alles in Ordnung war. Ihm und sich selbst. Obwohl es so klang, als hätte Anna das bereits erledigt. Eli wollte über Nacht bleiben, denn sein Sohn würde sicherlich aufwachen und Panik bekommen, wenn er merkte, dass er nicht in seinem Schlafzimmer war. Nun verstand Eli die Angst, die die Eltern seiner jüngeren Patienten durchlebten, plötzlich sehr gut.

Mit großen Schritten betrat er Zimmer drei und ließ das Bild, das sich ihm bot, auf sich wirken. Schwester Anna saß auf der Bettkante und las mit weicher, verführerischer Stimme eine Geschichte vor, ihre roten Haare lagen in einem wie immer ordentlich geflochtenen Zopf auf ihrem Rücken. Eli spürte ein unbekanntes Kribbeln. Lust? Anziehung? Wohl kaum. Obwohl er dieses Gefühl