: Tamamaru
: Mein ruhiges Leben als Schmied in einer anderen Welt (Light Novel): Band 3
: JNC Nina
: 9783989617520
: 1
: CHF 7.10
:
: Kinder- und Jugendbücher
: German
: 317
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Mit einer Ladung frisch geschmiedeter Waren auf dem Weg in die Stadt erfahren Eizo und seine drei Mitbewohnerinnen Samya, Rike und Diana von einer vorbeiziehenden Patrouille, dass sich seltsame Räuber in der Gegend herumtreiben sollen, deren Opfern sämtliche Erinnerung an die Täter fehlt. Ein Überfall bleibt den vieren zwar erspart, doch in Camilos Laden wartet bereits die nächste Überraschung auf sie: Der Händler hat dem vom Ziehen des Handwagens geplagten Schmied ein Zugtier besorgt. Bei dem neuen Mitbewohner des Ateliers Eizo handelt es sich jedoch nicht um ein gewöhnliches Pferd, sondern um einen niedlichen und klugen Renndrachen! Nach ihrer Heimkehr machen sich die Familienmitglieder sogleich daran, einen Namen für das echsenartige Wesen auszusuchen und einen Stall zu bauen. Und Eizo hat direkt ein neues Projekt: Der fahrbare Untersatz muss dringend umgebaut werden, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden ...

Kapitel 2: Ein neues Familienmitglied


Nachdem unser Atelier Eizo die Restauration des heiligen Schwerts der Elfen abgeschlossen hatte, war wieder unsere übliche Alltagsroutine eingekehrt: Wir fertigten Waren für den Verkauf und lieferten diese etwa einmal die Woche in der Stadt an. Gelegentlich begaben sich Samya und Diana auf die Jagd und wir alle sammelten dann gemeinsam die Beute ein. Auch das gehörte zu unserem gewohnten Alltag.

Und so verging eine Weile. Eines Tages machten wir uns auf den Weg in die Stadt, um wieder Waren anzuliefern. Das Wetter war ausgezeichnet – ein wolkenloser, blauer Himmel breitete sich über unseren Köpfen aus und der Wind, der über die Grasebene strich, fühlte sich angenehm an. Gut gelaunt zogen wir unseren Handwagen.

Da erschien eine Menschengruppe, die wir normalerweise nicht antrafen. Zu ihren silbernen Rüstungen trugen die einzelnen Mitglieder Übermäntel, in die das Wappen der Stadt eingefärbt worden war. Es handelte sich um den Wachsoldatentrupp der Stadt. Dass sie hier patrouillierten, hatte ich zwar gehört, doch es war das erste Mal für mich, sie tatsächlich mit eigenen Augen zu sehen.

„Ah, guten Tag! Schönes Wetter heute!“, rief ich ihnen mit bemüht fröhlicher Stimme zu. Der Trupp bestand aus vier Leuten, unter denen ich auch ein mir vom Stadttor her bekanntes Gesicht entdeckte.

„Ach, ihr seid’s!“, antwortete die Stadtwache fröhlich lachend.

„Ist etwas vorgefallen?“, fragte ich beiläufig, als würde ich unsere Plauderei fortsetzen. Die Soldaten würden mir wahrscheinlich ohnehin nichts verraten, was ich nicht wissen durfte.

„Das kann man so sagen!“, erwiderte die Wache, ohne auch nur einen Moment zu zögern. „Es scheint, als würden hier in der Gegend in letzter Zeit Räuber ihr Unwesen treiben. Deshalb haben wir die Zahl der Patrouillen erhöht.“

„Räuber?“

„Ja, aber das ist eine ziemlic