: Hyuganatsu
: Die Tagebücher der Apothekerin (Light Novel): Band 4
: JNC Nina
: 9783989617032
: 1
: CHF 7.10
:
: Kinder- und Jugendbücher
: German
: 392
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Baderäume, neue Aufwärterinnen und (schon wieder) ein Geist?! Dieser Sommer verläuft alles andere als ruhig für die Vorkosterin Maomao. Als wäre all dies nicht genug, schreitet auch die Schwangerschaft von Gemahlin Gyokuyo voran. Regelmäßige Tritte des ungeborenen Kindes enthüllen eine unvermeidbare Wahrheit: Die Schwangerschaft könnte ein furchtbares Ende für die erstrangige Gemahlin nehmen. Mit dem Wissen, allein nichts ausrichten zu können, schüttelt Maomao ihren größten, wenn auch ungewöhnlichsten Trumpf aus dem Ärmel: Ruomen, ihren Adoptivvater und Apotheker des Freudenviertels. Einst als Verbrecher gebrandmarkt, kehrt dieser versierte Medizinmeister in die Hofapotheke zurück. Doch seine Rückkehr wirft immer mehr Fragen auf, und Maomao erkennt in vergangenen, scheinbar unverbundenen Ereignissen neue Zusammenhänge. Wissen mag Macht sein, wenn man bereits über gewisse Macht verfügt - doch was bedeutet zu viel Wissen für eine Zofe, die nicht mehr als ein Insekt im Blumengarten ist?

Es war noch hell, weshalb nur wenige andere Aufwärterinnen dort waren.

„Aber warum das Badehaus?“

Shaolan legte ihren Kopf schief. Sie hatte einen Waschlappen in der Hand und trug nur eine Badeschürze, die die nicht vorhandenen Kurven ihres Körpers deutlich sichtbar machte.

„Das wirst du schon noch herausfinden.“

Shisui war genauso gekleidet. Nur war ihr Körper verglichen mit dem jugendlichen Aussehen ihres Gesichts nur allzu gut entwickelt. Ihre Brüste waren so groß, dass Maomaos Finger unbewusst zuckten. Shisui kleidete sich wohl absichtlich so, dass sie ihre Proportionen damit verbarg.

Shisui selbst grinste derweil breit und glitt vergnügt in die Badewanne.

„Warte! Du machst dich bei den anderen unbeliebt! Du musst dich erst gründlich abwaschen!“, rief Shaolan.

„Heiß! Es ist hei-!“, machte Shisui einen Terz, während sie ihre Schürze auszog. Ihre Haut war an der Stelle, an der sie mit dem Wasser in Kontakt gekommen war, ganz rot geworden. Maomao schnappte sich einen Holzeimer und holte etwas Wasser aus dem Kaltwasserbecken.

Shaolan stöhnte entnervt auf.

„Hast du noch nie zu dieser Tageszeit gebadet?“

Die Eunuchen füllten die Wannen nur einmal am Tag. Daher begannen sie mit extrem heißem Wasser. Mit der Zeit kühlte dieses ab, bis es genau die richtige Temperatur hatte.

Zur jetzigen Jahreszeit, in der noch immer Hitze in der Luft schwang, waren daher nicht gerade viele Menschen darauf erpicht, zuerst zu baden. Später wurde es jedoch voll, weshalb diejenigen, die früher baden wollten, bevorzugt hineingelassen wurden. Deshalb konnten Maomao und die anderen jetzt dort sein.

„Hehehe. Ich komme halt immer viel später“, behauptete Shisui lachend.

Maomao mischte kaltes u