Sachi wollte Kengo nicht zur Last fallen, doch er hatte auch nicht die Absicht, sich allein in Sicherheit zu bringen. Es wäre eine Lüge gewesen, zu behaupten, er hätte keine Angst gehabt, doch hinter ihm standen Goro, Kyoka und Fumi. Für den Fall der Fälle war er bereit, sich als Schild für seine Familie zu opfern. Ohne solch ein Gefühl hätte er sich nicht in Kengos Familienregister eingetragen.
Isezaki stellte sich vor Mao und die anwesenden Mitglieder der Gruppe blockierten den Weg, um Goro und die anderen zu schützen, während sie die Männer misstrauisch fixierten.
„Ihr wisst schon, wo ihr hier seid, oder?“
Die Männer in ihren schwarzen Anzügen waren offensichtlich Ausländer. Ihre Gesichtszüge waren markant, ausdruckslos, erinnerten Sachi jedoch an einen Spanier, den er während seines Medizinstudiums als Austauschstudenten kennengelernt hatte. Ihre Staturen waren imposant und weit üppiger als die von Japanern. Selbst durch die Anzüge hindurch war ihr kräftiger Körperbau erkennbar. Eine solche Ansammlung von Männern in der Halle war ein ungewohnter Anblick und Sachi umklammerte unwillkürlich Kengos Arm fester. Die Ungewissheit darüber, was nun folgen würde, ließ seine Angst nur weiter anwachsen.
„Ich bin nur hier, um zurückzuholen, was mir wichtig ist ...“
Plötzlich erklang eine kühle Stimme. Die Männer reagierten sofort und machten Platz, fast so, als teilte sich das Rote Meer wie bei Moses.
„Ihr kleinen Yakuza denkt also, ihr könntet euch alles erlauben. Ihr habt wohl keine Ahnung, mit wem ihr hier redet.“
Es trat ein Mann hervor, der offensichtlich von höherem Stand war als die anderen. Er trug einen weit edleren Anzug und an seinem Handgelenk prangte eine Uhr von einem der drei großen für ihre exquisite Technik und elegantes Design weltbekannten Hersteller. Sachi erinnerte sich an diesen Hersteller aus Broschüren, die er oft während seiner Zeit an der Universität bei einem Professor, der sich für Uhren begeisterte, gesehen hatte. Warum er ihn sofort erkannte, lag nicht nur an dem charakteristischen L