: Mathias Bellmann
: Buddhistische Kurzgeschichten: Kshitigarbha Band II
: Books on Demand
: 9783819256400
: 1
: CHF 0.50
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 120
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die Abenteuer Kshitigarbhas werden dich in der Tiefe berühren! Sie nehmen dich in die Wunderwelt des Buddhismus mit. Der große Bodhisattva Kshitigarbha hat geschworen, dich und alle anderen zu retten. Er geht besonders häufig in die tiefsten Höllenwelten, wo Monster und Drachen warten. Denn dort wird der Dharma der Buddhas am meisten gebraucht. Begleite Kshitigarbha auf seine Reise in die Unterwelt. Tauche ein in die faszinierende Welt des Buddhismus und lass dich auf ein Abenteuer mitnehmen, das dich glücklich machen wird!

Über den Autor: Niemand, nichts, nirgendwo, aber durch den Urknall prädestiniert.

Der Kochtopf


Das Feuer brannte heiß. Auf dem Feuer stand ein großer Kessel. Ein kleiner Dämon mit roter Haut und großen Hörnern schleppte einen riesigen Kochlöffel zum Rand. Er trat auf die kleine Holzbank, um an den Rand des Kessels reichen zu können. Dann öffnete er den Deckel und augenblicklich ertönte ein ohrenbetäubendes Geschrei. Wer in der Lage war, näher ranzugehen, konnte die armen Seelen in dem Kessel sehen, die vor Schmerzen schrien.

Unweit dieser Szene ereignete sich ein merkwürdiges Ereignis. Zwar gab es Welten, in denen das nicht merkwürdig war. Aber dies war die Kohlengrube voller Jauche. Es war die Welt des Schmerzes. Hier landeten Menschen wie Hitler, weil ihr Karma sie hierherführte. Denn weil er sich entschieden hatte, einen Krieg zu starten, der sechzig Millionen Menschen das Leben gekostet hatte, musste er erst sechzig Millionen brutale Tode sterben. Das musste er übrigens nicht, weil eine Macht ihn dazu zwang. Zwar landeten die Toten beim Todesgott Yama. Er ließ sich ihre Taten wie in einem magischen Spiegel zeigen. Aber danach musste er nicht mehr viel tun. Die karmische Essenz drängte von sich aus dorthin, wonach man sich im Leben geneigt hatte. Wer viel gemordet hatte, den zog es in eine Welt des Mordens. Nur ohne seine SS konnte Hitle