: Simon Bartholome
: Die Weisheit der Tiere
: Books on Demand
: 9783819216022
: 3
: CHF 2.00
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 444
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Dieses einzigartige Buch vereint faszinierende Informationen über Tiere mit spiritueller Weisheit. Ein junger Mann begibt sich auf eine abenteuerliche Weltreise und begegnet vielen verschiedenen Tieren, die ihn humor- und liebevoll an das erinnern, was die Menschheit vergessen hat: Wir sind alle eins. Es gibt unzählige Lebensformen, aber nur ein Leben. Das Leben ist unsterblich. Glück ist unser wahres Wesen. Die Natur des Seins ist pure Seligkeit. All unsere Ängste und Sorgen sind Produkte der Fantasie des kleinen Menschenverstandes. Die einheitliche Empfehlung der Tiere lautet: Kehrt zurück zur Leichtigkeit und Einfachheit des Seins! Kein anderes Lebewesen hat sich so sehr von seinem natürlichen Ursprung abgesondert wie der Mensch. Die Illusion der Trennung hat verheerende Folgen, die nur dann überwunden werden können, wenn wir erkennen, wer wir wirklich sind. Die packenden Geschichten in diesem Roman entspringen hauptsächlich der Vorstellungskraft, aber die essenzielle Botschaft, die sie vermitteln sollen, ist absolut wahrhaftig und zutiefst inspirierend. Öffne dein Herz für die Weisheit der Tiere! (Gebundenes Buch mit schönem Buchrücken im Tigerfellmuster, hochwertiger Vernähung und Leseband) (Das Buch enthält einige hübsche Farbfotos.)

Simon Bartholome schreibt Bücher, hält Vorträge und leitet Seminare zu spirituellen Themen."Die Weisheit der Tiere" ist sein zehntes Buch und erster Roman.

KAPITEL 1


EUROPA


„Ein Tier sieht in uns ein Mitgeschöpf, das in diese ganze Welt gehört. Bloß wir glauben, weil wir uns natürlich aus dieser Welt komplett heraus entwickelt haben, dass wir nicht mehr mitspielen dürfen. Die Natur lädt uns ständig ein: „Kommt und spielt wieder mit!“

Wir wollen das nicht wahrhaben.“

(Andreas Kieling)

Ich öffne meine Augen, blicke mich um und stelle fest, dass ich mitten in einem Wald stehe. Die Vegetation sieht vertraut aus, es muss wohl ein europäischer Wald sein.

Ich liebe Bäume. Aber meine botanischen Kenntnisse sind etwa so schwach ausgeprägt wie die Ehrlichkeit eines durchschnittlichen Politikers. Dementsprechend kann ich keine genaue Auskunft darüber geben, um welche Baumspezies es sich handelt. Ich tippe auf Tannen oder Fichten.

Darauf vertrauend, dass ich geführt werde, gehe ich einfach los. Der weiche Waldboden ist mit Moos bedeckt. Vogelgezwitscher umringt mich – ein wunderschönes Konzert, komponiert von der Natur selbst.

Ich schaue rüber zu einem Baum rechts von mir. Auf einem tiefliegenden Ast sitzt ein Vogel. Ich erkenne ihn als Eichelhäher. Er blickt mich an und sagt frei heraus: „Grüß Gott! Herzlich willkommen im Bayerischen Wald, mein Freund!“

Kaum hat er diese Worte ausgesprochen, stürzt er sich vom Ast