Es war eine herrliche Zeit. Unbekümmert wanderte er umher, sang seine Lieder dem, der sie hören wollte, begegnete Menschen und wunderlichen Gestalten, erlebte manches Kuriosum und ließ sich die Sonne auf den Pelz brennen, wann immer es ging.
Er wusste nun, dass der König kommen würde, und das nicht in ferner Zeit, sondern bald. Wie bald, das wusste er allerdings nicht. Er freute sich darauf, es gab ihm Langmut, manches Übel zu ertragen, er schüttelte den Kopf über die Menschen und das Gelichter, die ihren Beschäftigungen nachgingen, als würde alles ewig so weitergehen, und blickte zuversichtlich voraus. Dass etwas am Kommen war, spürten die Leute wohl. Wenigstens die Empfindsamen und Feinnervigen. Wer Sinne hatte, fühlte es auch in der Luft, im Wasser, in der Erde. Manche munkelten hinter vorgehaltener Hand von einem Kommenden, das alles verändern würde, sagten aber weiter nichts. Mancher hatte etwas läuten hören, wusste aber nicht, wo die Glocke hing.
Er wusste es. Wer ihn fragte, bekam Antwort. Aber er w