Vom Anfang des Endes
Maria
Ich spüre wie die Hitze zu brodeln beginnt, wie meine Gefühle überkochen, meine Magie mich schützen will. Ein kurzer Moment bin ich versucht ein altes Mantra zu nutzen, um die Energie abfliessen zu lassen und mich dem Geschehen zu ergeben. Jahrelang war dies meine Überlebensstrategie. Doch dann kommt der Gedanke der letzten Woche „für Willow“ und ich lass die Hitze brodeln, nähre sie, lass es zu, dass sie sich ihre Nahrung in meinem Geist sucht.
Leise flüstere ich: „Du sagtest ich müsse endlich begreifen, was wichtig ist. Das habe ich nun, aber es tut mir leid.“
Beim Wort leid lass ich los. Lass es zu, dass die Magie ihr Werk vollbringt. Dass die Hitze mich verlässt.
Ich habe die Augen zu, spüre wie er verkrampft, spüre die Hitze und in meinen Ohren dröhnt ein einziger animalischer Schrei, der von allen Wänden widerhallt.
Hier sollte meine Geschichte enden.
Doch dann fällt die Hitzewolke in sich zusammen und in mir erlischt sie wie eine Kerze im Windstoss. Der Schrei halt immer noch in meinen Ohren, doch er muss weg sein. Ich bleibe geschockt und wie paralysiert liegen.
Wie in Zeitlupe nimmt die Panik von mir Besitz. Was jetzt? Ja ich habe mir das all die Jahre gewünscht, aber was geschieht jetzt? Werden Willow und Mama dafür bezahlen müssen? Habe ich das Falsche getan? Natürlich war das falsch.
Andererseits war das, was die taten auch falsch, fühlt sich zumindest g