: Matthias Hartung
: Geschichte der Familie Hartung ab 1150 2. Auflage
: Books on Demand
: 9783769386523
: 2
: CHF 44.40
:
: Mittelalter
: German
: 300
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die Familiengeschichte der edlen Familie Hartung von 1150 an. Die Familie stammt aus Franken, Oberpfalz, Burg bei Magdeburg und Berlin. Mein Vater, meine Großtante und mein Großvater erzählten bis zu seinem Tod in 2008 immer wieder bei vielen Anlässen, dass wir von einer adligen Familie abstammen und bis zu den letzten fünf Generationen. Auf dem einen Familienwappen im Nachlass schrieb mein Großvater. Egon bezeichnete sich um 1905 in einem Lebenslauf als aus einer edlen Familie Hartung stammend. Wir stammen aus Wittenberg und Burg bei Magdeburg. Meine Vorfahren besaßen in Wittenberg die Hartungschanze, in Stendal den Hartungswall und den Irrgarten. Diese Besitzungen wurden 1960 enteignet. Großtante Julie hatte beschrieben, dass ihre Eltern sie um 1883 als adliges Mädchen bezeichnet hatten. Mein Urgroßvater war bei einem Festumzug 1883 in Wittenberg als Patrizier mitgegangen. Großvater Egon Hartung erhielt 1892 eine bronzene Medaille vom Kaiser Willhelm II in Wittenberg als geladener Gast bei Festlichkeiten. Von 1675 bis ca. 1840 waren meine Vorfahren auch Tuchmacher-Älteste. Urgroßonkels Willhelm Gottfried Hartung (vorher auch in Zerbst) hatte Kontakt zu Theodor Fontane in Burg bei Magdeburg. Die Großtanten Julie und Else sind als Ärztinnen im Kaiserreich beschrieben worden. Mein Urgroßvater hatte ein Testament gemacht, nach dem mein Opa enterbt worden war und erst mein Vater sehr viel später erben konnte. Ab 1150 wurden Vorfahren des burggräflichen Vogts Konrad Hartung erwähnt. 1293 hatte der burggräfliche Vogt Konrad Hartung in Kammerforst bei Ansbach ein burggräfliches Mannlehen für seine Hartungschen Familie gekauft. 1300: Wir, Hartung, Vogt zu Neustadt, unsere legitime Ehefrau und der Sohn Arnold, ist, in väterlicher Nachfolge auf uns gekommen. 1771 hatten die Dietersdorfer die adlige Familie Hartung schon für 1508 als uralt bezeichnet. Mein Vater hatte diese Darstellungen in seinen Notizen vielfach interpretiert.

Matthias Hartung ist der Autor einiger Bücher: Erich aus dem Weltall, Abenteuer am Waldrand, Der Baum, der Laufen lernte, Der Stein von Argiot, Das Schloss mit dem merkwürdigen Licht, Sago, eine Kobold-Geschichte, Leben mit Visionen und Erscheinungen. Er hatte auch Bücher über die Epidemiologie der Zoonosen von 1995-2017 geschrieben.

Abbildungsverzeichnis


  • Fig. 1: Wappen-Dokument, von Egon Hartung aus den Familienakten von 1905 aus dem Familienerbe. Darauf von Egon Hartung geschrieben „Das Hartungsche adlige Wappen“. Die Schrift für „Die beiden Sterne …“ ist die Schrift von Egons Vater, Julius Gottlieb August Hartung. Das Wappen zeigt das 1508 durch Kaiser Maximilian verliehene Wappen (Familienerbe).
  • Fig. 2: Aus dem Lebenslauf des Julius August Egon Hartung, ca. 1906 (Famileinerbe).
  • Fig. 3: ca. 1915, aus der Lebensgeschichte von Julie Hartung. Ihre Mutter sagte: „3 adlige Mädchen von nebenan haben uns beleidigt“(Famileienerbe)
  • Fig. 4: Die Kaufurkunde in Stendal 11.11.1845 durch „Kaufmann Hl. Aug. Hartung“ und „Madame Hartung“, u.a. für den später so genannten „Hartungswall“ (Familienerbe).
  • Fig. 5: Die Kaufurkunde in Stendal 1845 durch „Kaufmann Hl. Aug. Hartung“. Die gekauften Grundstücke u. a. für den später so genannten „Hartungswall“ (Familienerbe).
  • Fig. 6: Ausschnitt der geerbten Karte von Wittenberg 1927. Mit „Hartungschanze“ ist die Angerschanze II gemeint. Auf dieser Karte ist auch das Elbtor an
  • Fig. 7: Urgroßvater Julius Gottlieb August Hartung als „Ritter“, 1883, offenbar in Kleidung aus dem 16. Jahrhundert, 10.11.1883, mit Ritter-Schwert im Ring am Gürtel beim Festumzug zum 400. Geburtstag von Martin Luther als Patrizier (Erbe).
  • Fig. 8: Großvater Egon Hartung „als Page“, 1892,
  • Fig. 9: Egon Hartung erhielt am 31.10.1892 eine Medaille vom Kaiser in
  • Fig. 10: Die Einweihung der wiederhergestellten Schlosskirche zu Wittenberg am 31.10.1892 (Gartenlaube, 1892, Band 25, S. 800).
  • Fig. 11: Text zur Einweihung der wiederhergestellten Schlosskirche zu Wittenberg am 31.10.1892 (Gartenlaube, 1892, Band 25, S. 800).
  • Fig. 12: Egon Hartung (Lfd. Nr. 814) als Teilnehmer beim Umzug 31.10.1892 erwähnt. 1892 in Wittenberg bei der Einweihung der Schlosskirche und zum 375. Reformation-Jahrestag unter den Studenten als Vertreter der Universität. Eine Liste der geladenen Gäste (Archiv Merseburg).
  • Fig. 13: Das Monogramm „LH“ stand evtl. für „Liane Hartung“ oder für „Loose/ Hildebrandt“
  • Fig. 14: 1867, 5. Zeile: „… Hl. Partikular A. Hartung“. Herrn Rechts-Anwalt (Familienerbe).
  • Fig. 15: Anrede: „Euer Wohlgeboren, … Hochachtungsvoll& ergebenst, Wanzleben, den 19.11.1867, Francke Justizrat an Herrn Aug. Hartung sen. Kaufmann Wittenberg“ (Familienerbe).
  • Fig. 16: Die Eltern stammten aus Patrizierfamilen, die Mutter ist die Tochter vom Urururgroßvater Carl Friedrich August, Johanna Caroline Emilie geb. 29.8.1813 (4. Zeile, Familienerbe).
  • Fig. 17: Julie Hartung, in der 4. Zeile, 1883: „Der Herr Hartung ging mit als Patrizier im Festumzug“ (Familienerbe).
  • Fig. 18: ca. 1915, Stammbaum v. Großvater Egon Hartung v. 1689-1810. Die Frau von Michael Hartung sen. hieß Anna Riegel (Familienerbe).
  • Fig. 19: Einzug der Hugenotten 1689 in Burg bei M