: Anna Jeger
: Das Lied der Clane Licht und Schatten
: Books on Demand
: 9783769386950
: Das Lied der Clane
: 1
: CHF 6.00
:
: Fantasy
: German
: 408
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Raja hat die Kraft über ihre Gaben zurückerlangt und muss in die Hochstadt zurückkehren, wo neue und alte Gefahren auf sie warten. Ein Zwischenfall bringt die ihr aufgezwungene Rolle ins Wanken und ermöglicht ihr, mithilfe von neuen Gefährten zu lernen, ihre Gaben besser zu beherrschen und einzusetzen. Doch damit lenken sie damit die Aufmerksamkeit des Schattenkönigs auf sich. Die einzige Hoffnung besteht nun darin, dass Raven sein Heer zur Hochstadt führt, bevor die Situation dort außer Kontrolle gerät. Wird es ihnen gelingen, sich gegen die Dunkelheit zu behaupten? Eine spannungsgeladene Fortsetzung des ersten Bandes mit alten und neuen Gefährten, mitreißenden Emotionen und einer epischen Schlacht zwischen Gut und Böse.

Die unter dem Pseudonym Anna Jeger schreibende Autorin wurde im Oktober 1981 in Braunschweig geboren und lebt heute auf einem Resthof mit ihren Kindern und Tieren. Schon immer haben Bücher und ihre Geschichten eine tiefe Bedeutung für die Autorin gehabt, die nach dem Abitur eine Ausbildung zur Buchhändlerin und ein Studium der Agrarwissenschaften abschloss. Nach einigen Tiefpunkten in ihrem Leben entdeckte sie den Zauber der Worte neu und begann ihre eigenen Geschichten niederzuschreiben.

2


~ In der Hochstadt~


Darius trieb den kleinen hellen Hengst auf die Hochstadt zu. Er drängte sich gegen seine Zügel, als könnte er es nicht erwarten, seine eigentliche Reiterin wiederzufinden. Er zügelte Shiver jedoch immer wieder und passte sein Tempo dem von Falkon an, der auf seinem Braunen hinter ihm ritt. Die beiden Männer hatten nicht weiter über das, was sich in den letzten Tagen ereignet hatte, gesprochen. Darius wusste auch, dass Falkon das Gespräch nicht suchen würde. Der Schattenkrieger kannte ihn zu gut, um sich nicht einiges zusammenzureimen. Das, was zwischen ihm und Raja war, sollten so wenige wie möglich wissen. Diese stille Vereinbarung bestand zwischen den beiden Männern. Die Hochstadt kam immer näher und der helle Hengst wurde nervöser. Er war kein Pferd für die Enge der Stadt. Darius hoffte allerdings, dass der Hengst ihm zeigen würde, wenn Raja in seiner Nähe war. Die Treffen der beiden hier in den Straßen der Stadt waren immer zufällig gewesen. Die Aussicht darauf, dass sich diese Zufälle wiederholen könnten, ließ ein Lächeln seine Lippen umspielen.

Die Wachen am Tor der Hochstadt salutierten und wurden nur von Falkon knapp zurückgegrüßt. An dem Blick der Wachen konnte Falkon sich leicht ausmalen, wie der Reiter vor ihm sie angeblickt haben musste. Er konnte sein Lachen noch rechtzeitig hinter einem Schatten verstecken, bevor es jemand wahrnahm. Vor Falkon trieb Darius seinen Hengst im Galopp über die Straßen der Hochstadt, wohl wissend, dass ihm die Menschen schon von Weitem aus dem Weg sprangen.Keiner wollte dem General des Hochkönigs im Weg sein. Der