: Allison Leigh, Brenda Harlen, Jules Bennett
: Only You Band 11 Friends to Lovers
: Cora Verlag
: 9783751532839
: Only You
: 1
: CHF 5.40
:
: Erzählende Literatur
: German
: 384
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Wenn es zwischen Freunden plötzlich knistert, steht viel auf dem Spiel. Lässt man sich darauf ein, bringt das vielleicht die Freundschaft in Gefahr. Doch lässt man die Finger davon, entgeht einem vielleicht die Liebe des Lebens ...

TAUSEND MAL BERÜHRT? von ALLISON LEIGH

Für eine Realityshow engagiert TV-Produzentin Leandra ihren guten Freund Evan Taggart - der über Nacht zum Star wird. Um seine weiblichen Fans abzuschrecken, verlangt er, dass Leandra seine Verlobte spielt. Sie sagt Ja - ohne zu ahnen, dass Evan so sinnlich küssen kann ...

DER KUSS MEINES BESTEN FREUNDES von BRENDA HARLEN

Kann ein spontaner Kuss ein Fehler sein? Kennas Ehe mit ihrem besten Freund Daniel ist ein reines Spiel, damit er an sein Erbe kommt. Bis er sie zum ersten Mal küsst und ungeahnte Leidenschaft zwischen ihnen erwacht. Plötzlich ist alles anders - zumindest für Kenna ...

MIT DIR IM PARADIES DER SINNE von JULES BENETT

Für eine Woche Jennas Liebhaber spielen? Davon hat Mac seit Jahren geträumt. Zwar soll er sie bloß berühren und küssen, um ihren Ex zu ärgern. Aber immerhin kann er so ein für alle Mal sein Verlangen stillen. Und danach können sie wie vorher beste Freunde sein, oder?



<p>Allison Leigh war schon immer eine begeisterte Leserin und wollte bereits als kleines Mädchen Autorin werden. Sie verfasste ein Halloween-Stück, das ihre Abschlussklasse aufführte. Seitdem hat sich zwar ihr Geschmack etwas verändert, aber die Leidenschaft zum Schreiben verlor sie nie. Als ihr erster Roman von Silhouette Books veröffentlicht wurde, wurde für Allison ein Lebenstraum wahr; sie konnte es kaum glauben, als in ihrer Heimatstadt die Buchläden voll waren mit ihrem Werk! Beim angesehenen RITA© Award wurde sie Finalistin, erhielt Auszeichnungen wie die Goldene Feder und erscheint regelmäßig auf Bestsellerlisten. In Südkalifornien geboren, lebte Allison in vielen verschiedenen Städten und unterschiedlichen Staaten der USA. Sie arbeitete als Kosmetikerin, Programmiererin, Pfarramtssekretärin und Datenbank-Administratorin. Letztendlich ließ sie sich mit ihrer Familie in Arizona nieder. Ihrer Familie, die sie immer unterstützt, verdankt sie viele romantische und liebevolle Gedanken und Inspiration für ihre Romane. Sie können Allison Leigh eine E-Mail schreiben: allison@allisonleigh.com</ >

1. KAPITEL


Evan Taggart schreckte aus dem Schlaf auf und schoss im Bett hoch. In seinem Schlafzimmer stand eine unbefugte Person. „Verdammter …“ Er verstummte abrupt. Denn der junge Mann mit dem Körperbau eines Holzfällers war ihm nicht fremd. Ebenso wenig war das rote Auge der Fernsehkamera ein überraschender Anblick.

Gerade noch rechtzeitig schluckte Evan den derben Fluch hinunter, der ihm auf der Zunge lag, bevor er für die Ewigkeit eingefangen wurde – oder zumindest für die Sendedauer einer gewissen Reality-Show im Kabelfernsehen. Grimmig erklärte er: „Ich bin noch nie im Bett gefilmt worden, ob mit oder ohne Frau. Und ich lasse dich bestimmt nicht hier und jetzt damit anfangen.“

Ted Richards Grinsen wirkte geradezu unheimlich im grellen Licht des Scheinwerfers, den er neben dem Bett aufgebaut hatte. „Die Regisseurin wäre glücklicher, wenn du eine Frau unter der Decke hättest. Ihrer Meinung nach würde es die Einschaltquoten erhöhen.“

Evan war nicht amüsiert. „Wie bist du überhaupt reingekommen?“

„Leandra sagt, dass niemand seine Tür verschließt, weil es hier in Weaver so harmlos zugeht. Sie scheint recht zu haben.“

Das hätte ich ahnen müssen. Evan unterdrückte einen erneuten Fluch, der sich diesmal gegen Leandra Clay und ihre Rolle in der Farce richtete, zu der sein Leben in der letzten Woche geworden war. „Stell das Ding ab“, verlangte er. Wäre er nicht die halbe Nacht unterwegs gewesen, um einen kranken Bullen zu versorgen, hätte er den Überfall des Kameramanns niemals verschlafen.

Ted nahm das schwere Gerät jedoch nicht von der Schulter. Das rote Lämpchen leuchtete weiterhin hell und klar. „Lass nicht deine Wut am Falschen aus, Mann“, entgegnete er leichthin. „Ich tue nur meinen Job.“

Dieser Job bestand darin, Evan sechs Wochen lang auf den Fersen zu bleiben, für eine Kabelfernsehserie namensWalk in the Shoes, abgekürzt Wits. Sie wurde unter Leandras Regieassistenz gedreht und sollte, getreu dem Titel, den Zuschauern den Eindruck vermitteln, in den Schuhen einer interessanten Persönlichkeit zu wandeln. „Keiner hat mir gesagt, dass es zu deinem Job gehört, in meine intimste Privatsphäre einzudringen.“

Ted wirkte noch immer völlig ungerührt und machte keinerlei Anstalten, die Kamera abzustellen. Doch er wandte den zotteligen blonden Schopf, als leichte Schritte auf der Treppe ertönten.

Einen Moment später schlitterte förmlich die Frau herein, die Evan diese Kopfschmerzen bereitete. Er erhaschte einen Blick in schokoladebraune Augen, bevor sie die Aufmerksamkeit auf den Kameramann richtete.

„Ted, mach das Ding aus. Du solltest gar nicht hier sein.“ Leandra schob sich den Riemen ihrer riesigen Umhängetasche höher auf die Schulter und strich sich mit schlanker Hand durch das kurze zerzauste Haar.

Gehorsam senkte er die Kamera. „Dann gehe ich jetzt zurück ins Motel und hau mich noch mal aufs Ohr“, verkündete er unbekümmert. „Hat sich was am Plan für heute geändert?“

Sie schüttelte den Kopf. „Bisher nicht. Wir sehen uns später.“

Er nickte und ging hinaus. Seine Schritte polterten auf den Stufen. Einen Moment später f