: Sunsunsun
: Alya flüstert mir auf Russisch süße Worte zu (Light Novel): Band 3
: JNC Nina
: 9783989618022
: 1
: CHF 7.10
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: Kinder- und Jugendbücher
: German
: 360
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Nach dem Schülerparlament, zu dem Alisa und Masachika von Sayaka und Nonoa herausgefordert wurden, weht an der Seirei-Privatschule nun ein anderer Wind. Jetzt gilt es für die Sieger auf der Erfolgswelle zu schwimmen, um so viele Schüler wie möglich für die anstehenden Wahlen zum Schülersprecher für sich zu gewinnen. Alisa plagen jedoch so ihre Zweifel und vor allem ihr schlechtes Gewissen. Daher ist es nun ihr neuester Wunsch, etwas für Sayaka zu tun. Masachika ist zwar davon nicht begeistert, würde seiner Partnerin jedoch niemals einen Wunsch verwähren. Zu diesem Zweck muss er sich in die Höhle des Löwen wagen und einen Plan austüfteln, um die gelittene Sayaka wieder zu rehabilitieren. Dazu sucht er bei Sayakas Parternin Nonoa Hilfe. Diese steht jedoch an der Spitze der schulischen Hackordnung und ist so unnahbar wie undurchschaubar. Doch sie ist der Schlüssel zur Erfüllung Alisas Wunsches und daher muss Masachika gleich mehrfach über seinen Schatten springen.

1. Kapitel: Das Ergebnis zweier kollidierender romantischer Komödien


Es war der Montag nach der Debatte. Als Masachika das Klassenzimmer betrat, schlugen ihm die aufrichtige Neugier und Bewunderung seiner Mitschüler entgegen.

„Jo, Kuze! Die Debatte letzte Woche war ja der Hammer!“

„Hab gehört, ihr habt Taniyama plattgemacht? Heftig … Hätte ich nicht zur Nachhilfe gemusst, hätte ich mir das Spektakel auch gegeben.“

„Ich ärgere mich so! Das hätte ich zu gerne miterlebt!“

„Mann, das war echt ein verdammt hartes Wortgefecht. Ich hätte niemals erwartet, dass das Schülerparlament so packend wird.“

Bereits vor Masachikas Ankunft war es das Gesprächsthema schlechthin in der Klasse. Und auch schon auf dem Weg zum Klassenzimmer war er an Schülern vorbeigekommen, die voller Lob über die Debatte sprachen. Das bewies lediglich, wie sehr diese Veranstaltung der letzten Woche die Schülerschaft mitgerissen hatte.

„Als ich zuerst Taniyamas Argumente hörte, dachte ich ja schon, das Ding wäre gelaufen.“

„Ging mir genauso! Und dann noch die Enthaltung bei der anschließenden Fragerunde!“

„Sag mal, was genau habt ihr euch dabei gedacht?“

„Ach, Leute … Lasst mich doch erst mal meine Tasche abstellen …“, jammerte Masachika gequält lächelnd, während er sich einen Weg zu seinem Sitzplatz durch seine aufgeregten Mitschüler bahnen musste.

Wenn ihr das so unbedingt wissen wollt, solltet ihr lieber die Hauptverantwortliche ausfragen und nicht mich …

Bei diesem trotzigen Gedanken schaute Masachika zu seiner Partnerin, der Hauptverantwortlichen: Alisa Kujou. Sie hatte während der Debatte ihre Position vertreten, doch sie umschwirrten keine neugierigen Gestalten. Das war erneut ein Beweis dafür, wie schwer es anderen fiel, sie überhaupt nur anzusprechen.

Irgendwo verstehe ich sie ja, aber … das könnte noch problema