1. Kapitel: Das Ergebnis zweier kollidierender romantischer Komödien
Es war der Montag nach der Debatte. Als Masachika das Klassenzimmer betrat, schlugen ihm die aufrichtige Neugier und Bewunderung seiner Mitschüler entgegen.
„Jo, Kuze! Die Debatte letzte Woche war ja der Hammer!“
„Hab gehört, ihr habt Taniyama plattgemacht? Heftig … Hätte ich nicht zur Nachhilfe gemusst, hätte ich mir das Spektakel auch gegeben.“
„Ich ärgere mich so! Das hätte ich zu gerne miterlebt!“
„Mann, das war echt ein verdammt hartes Wortgefecht. Ich hätte niemals erwartet, dass das Schülerparlament so packend wird.“
Bereits vor Masachikas Ankunft war es das Gesprächsthema schlechthin in der Klasse. Und auch schon auf dem Weg zum Klassenzimmer war er an Schülern vorbeigekommen, die voller Lob über die Debatte sprachen. Das bewies lediglich, wie sehr diese Veranstaltung der letzten Woche die Schülerschaft mitgerissen hatte.
„Als ich zuerst Taniyamas Argumente hörte, dachte ich ja schon, das Ding wäre gelaufen.“
„Ging mir genauso! Und dann noch die Enthaltung bei der anschließenden Fragerunde!“
„Sag mal, was genau habt ihr euch dabei gedacht?“
„Ach, Leute … Lasst mich doch erst mal meine Tasche abstellen …“, jammerte Masachika gequält lächelnd, während er sich einen Weg zu seinem Sitzplatz durch seine aufgeregten Mitschüler bahnen musste.
Wenn ihr das so unbedingt wissen wollt, solltet ihr lieber die Hauptverantwortliche ausfragen und nicht mich …
Bei diesem trotzigen Gedanken schaute Masachika zu seiner Partnerin, der Hauptverantwortlichen: Alisa Kujou. Sie hatte während der Debatte ihre Position vertreten, doch sie umschwirrten keine neugierigen Gestalten. Das war erneut ein Beweis dafür, wie schwer es anderen fiel, sie überhaupt nur anzusprechen.
Irgendwo verstehe ich sie ja, aber … das könnte noch problema