Viele junge Frauen erleben die belastenden Symptome des Prämenstruellen Syndroms (PMS). Sie können bereits kurz nach dem Eisprung einsetzen und verschwinden meist ein bis zwei Tage nach Beginn der Blutung. PMS äußert sich häufig durch Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Übelkeit, Heiß-hungerattacken, Verdauungsprobleme, Hautunreinheiten, Kopfschmerzen, Brustund Unterleibsbeschwerden usw.
Stärkere Symptome sollten ärztlich abgeklärt werden. Bei milderen Beschwerden lohnt es sich, natürliche Alternativen auszuprobieren. Oft kann schon eine basenreiche Ernährung, kombiniert mit regelmäßiger Bewegung oder Entspannungsübungen, zur Linderung beitragen. Ein Magnesiummangel (siehe S.→) wirkt sich ebenfalls ungünstig auf das Schmerzgeschehen aus. In diesem Fall sind spezielle Magnesiumpräparate oder Schüßler-Salze aus dem Fachhandel hilfreich.
Wärmebehandlungen wie warme Sitz- und Fußbäder, Dinkelspelz- oder Kirschkernkissen, beruhigende Kräuterkissen (gefüllt mit Lavendel, Melisse, Hopfen oder Kamille) bringen Erleichterung, da Wärme die Muskulatur entspannt. No