: Hans J. Rokohl
: Beliebte Orte, geliebte Städte Reisegeschichten mal hier mal dort
: Books on Demand
: 9783769388251
: 1
: CHF 8.80
:
: Reiseberichte, Reiseerzählungen
: German
: 206
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Beliebte Orte, geliebte Städte ist der Titel einer Reihe von Reiseberichten, die ich meist zu zweit unternommen habe. Ich habe darin kurze und lange, weite und ganz nahe Reisen zu beliebten Zielen beschrieben. Manche waren gar keine Reisen, sondern nur Ausflüge. Die Reisen hätte man auch über Aldi, Lidl& Co. machen können, und ein paar Mal sind wir dem auch erlegen und haben gebucht, ansonsten haben wir die Reisen als Vorlage genommen und unsere eigenen"gestrickt". Mal waren es Angebote, bei denen man nicht nein sagen konnte. Mal waren es genügend Meilen oder Bonuspunkte, mal ein tolles Angebot von"Fly and More".

1941 in Berlin geboren, lebt seit Jahren mit seiner Frau in Linz am Rhein, nun im Ruhestand. Abitur auf dem 2. Bildungsweg, danach Studium des Wirtschaftsingenieurswesen an der Techn. Universität Berlin, Promotion zum Dr.-Ing. Fachveröffentlichungen. Seit 2004 auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs, meist auf amerikanischen. Alle beschrieben in seinem Buch Ohne Ufer, keine See, Kreuzfahrtgeschichten - Tag für Tag. Zwischendurch immer mal wieder ohne Wasser unter dem Kiel verreist.

Erster Band


Im ersten Band geht es zunächst nach Madrid, der Hauptstadt Spaniens. Nicht gerade in der besten Reisezeit, tagsüber war es heiß und abends aber schön. Geleitet von den Highlights des Reiseführers von Marco Polo trafen wir uns am Bären mit dem Erdbeerbaum, machten einen Ausflug nach Toledo, gingen am Sonntag auf den Rastro und besuchten die Plaza de la Villa, den Estación de Atocha und das habsburgische Madrid. Tapas-Bars und angesagte Restaurants haben wir durchstöbert, und nicht den superteuren Schinken von den Schweinen mit den schwarzen Pfoten ausgelassen.

Mal ausgiebig die Messestadt Leipzig besuchen, ja, das haben wir. Wir waren dort wo Dr. Faustus mit den Studenten gezecht (pokuliert) hat, wissen jetzt wo das Mekka der"Kaffeesachsen" sich befindet und sahen uns auf dem Augustplatz um, da wo Kurt Masur das Gewandhausorchester dirigierte. Und das gute Gosenbier gab es in der Gastwirtschaft"Ohne Bedenken". Das Völkerschlachtdenkmal ist mehr ein Mausoleum denn ein Denkmal, dennoch ist Aussicht ausgezeichnet. Wir sind vom Hauptbahnhof zur Thomaskirche gelaufen und haben diese besichtigt, jedoch Bachs Grab nicht beachtet. Zum Schluss gab es noch ein kleiner Abendspaziergang rund um die Mädlerpassage.

Von Leipzig ist es nicht weit bis zur Niederlausitz, in Muskau den Fürst-Pückler-Park besuchen. An einem herrlichen Herbsttag haben wir uns durch den Park kutschieren zu lassen. Weiter ging es in den Spreewald, wo Kahnfahren, besser Staken lassen, Pflicht ist. Der Fährmann hielt sich mit seinen Auskünften zurück und alle Passagiere genossen die wohltuende Ruhe. Unsere kleine Rundreise fand den Abschluss in Potsdam, wo wir einem Spaziergang über den Schlosspark Sanssouci mit einem Bummel durch die historische Altstadt kombiniert haben.

Die beiden nächsten Reisen habe ich in einer Preußischen Anthologie zusammengefasst, welche bei novum-Verlag erscheinen