: Christine Becker-Schmidt
: Tod geglaubt Wenn kein Licht ins Dunkel dringt
: Books on Demand
: 9783769364521
: Ein Fall für Herbst und Winter
: 3
: CHF 7.90
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 288
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der neue Fall für Josefine Herbst und Friedjof Winter führt die beiden Emder Ermittler in einen Bungalow ans Uphuser Meer. In einer kalten Novembernacht machen zwei Einbrecher an dem Binnensee vor Emden einen grausamen Fund. Eine junge Frau wurde ermordet. Der Fall scheint schnell gelöst zu sein. Doch das Team um Josefine Herbst beginnt eine akribische Suche nach fehlenden Antworten und stößt dabei auf immer größere Rätsel.

Christine Becker-Schmidt ist eine Künstlerin der Vielseitigkeit. Sie lebt in einem ständigen Wechselspiel zwischen den Welten der Bühne, der Literatur und der Musik. Ihre Inszenierungen zeichnen sich durch eine besondere Mischung aus tiefgründigen Spiegelbildern der Gesellschaft, historischen Fakten, großartiger Musik und visuell beeindruckenden Momenten aus. Sie hat die Gabe, komplexe Geschichten und menschliche Emotionen auf die Bühne zu bringen und damit ihre Laien-Schauspieler*innen und ihren Chor zu unvergesslichen Darstellungen zu führen. Aber auch ihre Kriminalromane, die oft die düsteren Seiten des menschlichen Charakters erforschen, ziehen ihre Leser*innen in den Bann. Sie lädt mit ihren Geschichten dazu ein, die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und die Geheimnisse des menschlichen Daseins in all seinen Facetten zu erforschen. Egal, ob auf der Bühne, im Chor oder in den Seiten ihrer Romane - Christine Becker-Schmidt bleibt eine unermüdliche Entdeckerin der menschlichen Seele.

Friedjof Winter stand in der hell erleuchteten Halle des Maschinenbauunternehmens im Emder Frisiapark. An den Seiten des weißen, aus Stahl gebauten Gebäudes befanden sich hohe Metallregale, auf denen Werkzeuge und diverse Schläuche gelagert waren. Der Raum zwischen den Regalen war sehr breit, sodass mindestens drei LKW hätten dort Platz finden können. Mitten auf dieser Parkfläche stand einsam der schwarze Porsche. Am Auspuff war ein Schlauch mit Klebeband befestigt und führte in das Seitenfenster an der Fahrerseite. Im Auto saß der tote Arndt Benedikt. Friedjof Winter betrachtete ihn. Es hatte nicht den Anschein, als wäre er überwältigt oder gezwungen worden. Es gab keine Fesselungsanzeichen oder Kampfspuren. Er wirkte entspannt, als hätte er ruhig abgewartet, bis das Kohlendioxid ihm die Sinne rauben würde. Friedjof Winter leuchtete mit der Taschenlampe in das Auto. Auf dem B