: Paulina M. Luna
: Der Pferde Ripper von Krähenbühl Ein Reiter Krimi
: Books on Demand
: 9783769335750
: 3
: CHF 7.00
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 328
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Auf dem Gestüt Krähenbühl schlägt eines Nachts ein Pferde Ripper zu. Dank den beiden engagierten Kriminalbeamten, einer Profilerin vom LKA und Dr. Anna Krämer gelingt es, den Ripper zu entlarven und das Verstümmeln der Pferde zu beenden. Protagonistin ist die Pferde Tierärztin Dr. Anna Krämer, Mitte 30, attraktiv, ehrgeizig. Sie stolpert durch Zufall über das Thema, den Anna war erst seit sechs Monaten wieder in ihrer Heimatstadt. Sie hatte Tiermedizin studiert und vor fünf Jahren ein ausgezeichnetes Jobangebot in einer renommierten Pferdeklinik in Abu Dhabi angenommen. Es war jetzt erforderlich, die Firma ihrer verstorbenen Eltern aufzulösen und die Immobilie zu verkaufen. Daher beschloss sie, schweren Herzens nach Deutschland zurückzukehren, um ihre Schwester Bettina bei der Abwicklung zu unterstützen. Pferde bedeuteten ihr nicht nur beruflich alles, sondern waren obendrein ihre private Passion. Da sie ihren eigenen Araber Wallach in Abu Dhabi zurücklassen musste, hatte ihre Schwester Bettina ihr ans Herz gelegt, deren zehnjährige Quarterhorse Stute Starlight Preppy als Reitbeteiligung zu übernehmen. Da schlug der grausame Pferde Ripper, ein feiger Tierquäler und ein Mörder zu.

Autorin: Paulina M. Luna lebt überwiegend auf Ibiza und arbeitet als freie Autorin, Übersetzerin und langjährige lizensierte Pferdetrainerin.

ZWEI


Die Tragödie


Freitag, 2. August


Petra kauerte schon seit Stunden im grauen Jogginganzug und gelben Flip-Flops, etwas anderes hatte sie in der Eile nicht gefunden, auf einem unbequemen orangefarbenen Plastikstuhl in einem kleinen Wartezimmer der Pferdeklinik. Jetzt war es längst elf Uhr vormittags und ihre verletzte Stute Jacky wurde immer noch von Dr. Müller und seinem Veterinär - Team operiert. Zwischendrin war Petra öfters ungeduldig und voller Angst nach vorne zur Rezeption gegangen und hatte versucht, von den tierärztlichen Mitarbeiterinnen Neuigkeiten über den Stand der Operation zu erfahren. Doch die Assistentinnen waren standhaft geblieben und hatten sie immer wieder sanft, aber bestimmt in den Warteraum zurückbegleitet. Ihre Gedanken wirbelten in ihrem Kopf, während sie auf Informationen über Jackys Zustand wartete. Die Zeit verstrich quälend langsam, und jede Minute fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Die Ungewissheit war kaum zu ertragen. Ihr Handy, das sie auf stumm geschaltet hatte, vibrierte unaufhörlich. Nachrichten, Anrufe, all das konnte sie jetzt nicht gebrauchen. Alles drehte sich um Ja