: Sabine Kaiser
: Tierkommunikation für jedermann Tiergefühle erkennen Bedürfnisse verstehen Beziehung vertiefen
: Books on Demand
: 9783769346480
: 1
: CHF 22.20
:
: Hobbytierhaltung
: German
: 164
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die stille Sprache der Tiere wird klar sobald du richtig fragst. Du liebst dein Tier und willst trotzdem nicht länger raten was hinter seinem Verhalten steckt. Dieses Buch führt dich in eine Form der Tierkommunikation ein die ohne esoterischen Überbau auskommt und dennoch Raum für Herz und Intuition lässt. Du lernst wie du Wahrnehmung strukturierst Fragen sauber stellst und Antworten so überprüfst dass daraus echte Orientierung für Alltag und Training entsteht. Was du in diesem Buch bekommst Erstens eine klare Definition dessen was Tierkommunikation in diesem Ansatz bedeutet und was nicht. Zweitens praxiserprobte Übungen um telepathische und empathische Signale bewusster wahrzunehmen ohne dich in Wunschbildern zu verlieren. Drittens konkrete Gesprächstechniken die dir helfen Bedürfnisse Gefühle und Grenzen deines Tieres zu verstehen. Viertens typische Fehlerquellen die aus Sicht der Tiere entstehen und die in der Praxis immer wieder zu Missverständnissen führen. Fünftens echte Fallbeispiele die zeigen wie aus einem Tiergespräch konkrete nächste Schritte werden. Für wen dieses Buch ideal ist Für achtsame Haustierbesitzerinnen die mehr Nähe und weniger Unklarheit wollen. Für Tiertrainerinnen die Kommunikation als zusätzliche Ebene nutzen möchten um Verhalten besser einzuordnen. Für Menschen die mit verhaltensauffälligen Tieren leben und einen Zugang suchen der Verständnis schafft ohne Training zu ersetzen. Dein Nutzen Du stärkst Vertrauen und Kooperation weil du schneller erkennst was dein Tier wirklich braucht. Du lernst Konflikte früher zu entschärfen weil du Signale und Emotionen besser deutest. Und du entwickelst eine ruhige klare Haltung die sich unmittelbar auf euer Zusammenleben auswirkt. Wenn du wissen willst wie es deinem Tier wirklich geht, beginne hier mit dem ersten echten Gespräch.

Sabine Kaiser, Diplom-Betriebswirtin (FH) und seit 2005 mit eigenem Buchhaltungsbüro, steht mit beiden Beinen fest im Leben und kennt die Herausforderung, wenn man nun ganz anders denken und handeln soll, um mit Tieren in wahrhaftigen Kontakt - von Seele zu Seele - zu kommen. Aber es lohnt sich in jedem Fall, diesen Weg zu gehen und es auszuprobieren. Sie möchte niemanden belehren und bekehren, aber es ist ihr Herzenswunsch, Tierbesitzer auf ihre Reise mitzunehmen und ihnen zu zeigen, dass es noch eine andere Möglichkeit gibt, Tiere zu verstehen - ganz ohne Worte.

Kapitel 1


TIERKOMMUNIKATION – WAS IST DAS?

WIE ALLES BEGANN


Ich wurde im März 1974 geboren. Schon als Kind fühlte ich mich Tieren immer sehr verbunden. Und ich hatte oft das Gefühl, innerlich zu verstehen, wie es dem jeweiligen Tier gerade geht und was es fühlt. Damals schenkte ich dem aber keine große Beachtung, weil es für mich normal war.

Eigentlich wollte ich als Kind Tierärztin werden, aber ich wusste nicht, dass man dafür ein Abitur braucht und dann noch studieren muss. Und da ich auch noch vom Dorf kam, war es damals nicht üblich, dass Kinder auf ein Gymnasium gingen. Aus unserer Klasse mit damals 30 Kindern, waren es gerade einmal vier davon. Ich hätte das Abitur wahrscheinlich auch nie geschafft, da sich alle Mathematikaufgaben ab der 10. Klasse gegen mich verschworen hatten. Ich sah keinen Sinn darin und lehnte sie dann komplett ab. Warum für etwas lernen, das man eh nie wieder braucht. Nach der Realschule, es war 1990, habe ich erst eine Ausbildung zur Steuerfachgehilfin gemacht und dann gearbeitet. Ein Jahr später dann doch mein Fachabitur nachgeholt (ich hatte im Vorfeld erfahren, dass ich dort Mathematik mit Englisch und Deutsch zum Glück ausgleichen konnte), um dann Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung in Gießen studieren zu können.

Als ich Anfang 2001 fertig studiert hatte, arbeitete ich bei verschiedenen Steuerberatern. Ich merkte aber recht bald, dass angestellt sein für mich nichts war. Mir fehlte dabei immer die Freiheit, meine Arbeitszeit selbst einteilen zu können, so wie ich es wollte. Dann ergab sich im Jahr 2005 durch eine Gesetzesänderung die berufliche Möglichkeit, sich als Buchhalterin selbständig machen zu können. Man durfte in diesem Beruf nun eine selbständige Tätigkeit ausüben und ein Gewerbe anmelden. Diese Tätigkeit führe ich bis heute in meinem Büro aus.

Den Tieren war ich trotzdem weiterhin immer sehr verbunden, obwohl ich kaum noch Zeit und Freizeit hatte. Aber ich hatte mein Ziel erreicht. Ich konnte meine Arbeit und Arbeitszeit frei einteilen. Und da ich ein Nachtmensch bin, arbeite ich lieber nachts. Dafür sitze ich morgens um acht Uhr nicht im Büro. Meine Mandanten haben damit kein Problem, da sie wissen, dass sie mich dafür abends immer erreichen können, wenn sie Fragen haben und selbst schon zuhause sind und wir in Ruhe sprechen können. Und ab und zu halte ich frühmorgens einen kurzen Plausch mit der Austrägerin der Tageszeitung, da sie selbst zwei Hunde hat und wir immer ein Gesprächsthema haben. Mein „Schlüsselerlebnis“, um die Tierkommunikation von Grund auf wieder neu zu lernen, hatte ich gleich am Anfang des Jahres 2019.

DREI SELTSAME ZUFÄLLE IN ZWEI WOCHEN


Anfang Februar 2019 traf ich innerhalb von zwei Wochen drei sehr unterschiedliche Menschen, die sich gegenseitig nicht kannten und sich nie gesehen hatten. Dies passierte, als ich im Urlaub war, ein neuer Mandant zu mir kam und ich auf einem Lehrgang war. Diese Menschen sagten mir, als wir ins Gespräch kamen, ganz unabhängig voneinander, dass ich unbedingt etwas mit Tieren machen müsste. Zu diesem Erg