: Barbara Simonsohn
: Heilsame Küchenkräuter 10 Kräuter für Körper und Seele. Mit zahlreichen Anwendungen für Gesundheit und Küche. Kompakt-Ratgeber
: Mankau-Verlag GmbH
: 9783863747602
: 1
: CHF 7.10
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: Alternative Heilverfahren
: German
: 159
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die Top 10 der beliebtesten und gesündesten Küchenkräuter Kräuter sind in aller Munde, und genau da gehören sie auch hin! Pfefferminze, Petersilie, Oregano, Thymian und Co. schmecken nicht nur herrlich, peppen viele Gerichte auf und geben Rezepten das gewisse Etwas, sondern sie tragen eine ganze Fülle an wertvollen Inhaltsstoffen in sich, auf die wir - besonders in der heutigen Zeit - nicht verzichten sollten: Vitamine, Mineralstoffe, bioaktive Substanzen und Antioxidantien in ihrer natürlichen, unverarbeiteten Form. Lassen Sie sich mitnehmen in die Welt der grünen Alleskönner. Sie werden überrascht sein, was sich hinter den unscheinbaren Pflänzchen verbirgt! Dieser Ratgeber stellt zehn bekannte, beliebte und gesundheitlich hochwirksame Gewürz- und Küchenkräuter vor: - Nützliches Gesundheitswissen über erwiesene Wirkungen und Einsatzgebiete - Bewährte Zubereitungen für die Hausapotheke - Tees, Salben, Öle& Co. - Praktische Tipps rund um Anbau und Ernte der Kräuter auf Balkon, Terrasse und im Garten - Anwendungen für Körper und Seele: Hilfe bei Beschwerden von A bis Z Genießen und nutzen Sie die gesundheitlichen Vorzüge von Barbara Simonsohns Top 10: Bärlauch, Koriander, Lavendel, Melisse, Oregano/Wilder Majoran, Petersilie, Pfefferminze, Rosmarin, Salbei und Thymian.

Barbara Simonsohn (geb. 1954) ist Ernährungsberaterin und Reiki-Ausbilderin. Seit 1982 gibt sie Seminare im In- und Ausland, vor allem über das authentische Reiki mit sieben Graden, aber auch in Azidose-Therapie und -Massagen nach Dr. Renate Collier sowie in Yoga. Darüber hinaus befasst sie sich intensiv mit dem Thema 'gesunde Ernährung' und gilt als Expertin für 'Superfoods'. Seit 1995 hat Barbara Simonsohn zahlreiche Ratgeber im Bereich der ganzheitlichen Gesundheit veröffentlicht; die Gesamtauflage ihrer Bücher beläuft sich auf über 600.000 Exemplare. Im Mankau Verlag sind u.a. ihr Bestseller-Ratgeber 'Artemisia annua - Heilpflanze der Götter' sowie 'Brennnessel', 'Salbei - Mutter aller Heilpflanzen' und 'Holunder - Juwel der Hausapotheke' erscheinen.

KORIANDERWohl dem, der auf der Fan-Seite steht


Bei Koriandergrün scheiden sich die Geister. Die einen sind Fan dieses Küchenkrauts und würzen damit fast jede Speise. Die anderen ekeln sich vor dem seifigen Geschmack. Koriander schmeckt nicht nur – oder eben nicht –, sondern steckt voller essenzieller Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und bioaktiver Substanzen.

Ein bisschen was zur Geschichte


Koriander ist ein sehr altes Gewürzkraut und wird bereits im Alten Testament und in altindischen Schriften erwähnt. Die alten Ägypter brachten den Pharaonen im Tempel Koriander dar. In Tutanchamuns Grab fand man Korianderkörner. Die alten Griechen und Römer würzten ihren Wein und ihre Speisen mit der Pflanze und verwendeten das ätherische Korianderöl als Bestandteil von Parfums.15 Hippokrates von Kos (um 460–370 v. Chr.) lobte Koriander als pflanzliches Medikament. Die Römer brachten ihn aus Südeuropa nach Mitteleuropa.

Zur Biologie der Pflanze


Koriander oder lateinischCoriandrum sativum L. ist ein anspruchsloser einjähriger Schirmblütler, der bis zu 60 Zentimeter hoch wächst und es gern sonnig mag. Er wird auch als »asiatische Petersilie« bezeichnet. Die weißen oder blass-rötlichen Blüten bringen runde blassrötliche oder gelb-braun gerippte Teilfrüchte zur Reife. Koriandersamen haben einen Durchmesser von 1,5 bis 3 Millimetern und können von Juli bis August geerntet werden. Die frischen Blätter und Wurzeln haben ganz andere Aromen als die Koriandersamen. Der mild-würzige, leicht süßliche Geschmack der Samen erinnert an Orangenschale.

Studien deuten darauf hin, dass es an den Genen liegt, ob man dem Kraut verfallen ist oder sich davor ekelt: Das »Koriander-Gen« OR6A2 liefert den Bauplan für einen Geruchsrezeptor; dieser registriert sogenannte Aldehyde, die in Koriandergrün konzentriert zu finden sind.16 Für manche Menschen – 17 Prozent in Europa, nur 3 Prozent in Südostasien und dem Mittleren Osten –, welche dieses Gen geerbt haben, schmecken Korianderblätter seifig bzw. »nach Spülmittel«. Der Studienleiter Nicholas Eriksson stellte allerdings fest, dass es durchaus möglich sei, sich als Korianderhasser mit der Zeit an den Geschmack zu gewöhnen.

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