: Sven Oliver Ratzi
: Eine Welt voller Wunder Wie Meditation dein Leben verändern kann
: Books on Demand
: 9783769373677
: 1
: CHF 6.10
:
: Entspannung, Yoga, Meditation, Autogenes Training
: German
: 152
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
In meinem Buch"Eine Welt voller Wunder: Wie Meditation dein Leben verändern kann" erkläre ich dir, wie du Meditation in deinen Alltag integrieren kannst und wie sie dir dabei hilft, an deiner Persönlichkeit zu arbeiten. Mit praktischen Übungen lernst du, alte Verhaltensmuster zu erkennen und aufzulösen. Ich teile in diesem Buch auch meine persönliche Geschichte: Wie ich meine destruktiven Muster überwunden habe und welche Herausforderungen ich auf meinem Weg zu mir selbst bewältigen musste. Durch die Kombination aus praktischen Übungen und theoretischem Wissen möchte ich dir eine Möglichkeit bieten, dich selbst besser kennenzulernen. Außerdem bereite ich dich darauf vor, welche Widerstände dir begegnen könnten, wenn du dich auf deine persönliche Reise begibst. Mein Buch ist ein sehr persönliches Werk, in dem ich mich dir öffne und dir zeige, was ich durchgemacht habe. Es enthält außerdem zahlreiche wertvolle Tipps, die dir helfen können, zu dir selbst zu finden und ein glückliches, erfülltes Leben zu führen.

Mein Name ist Sven Oliver Ratzi, ich bin Sportstudent, Meditationslehrer und arbeite nebenbei als Postbote. Ich bin 26 Jahre alt, komme aus einem schönem Dorf und genieße das Landleben. Ich habe in meinen 20er Jahren eine Zwangserkrankung erlitten in Form von Zwangsgedanken und habe mich dann in Therapie begeben um diese Krankheit zu überwinden. Dieser Prozess hat über 3 Jahre gedauert. Die Psychotherapie hatte mir schon geholfen, besser mit meinen Zwangsgedanken umzugehen, jedoch die vollständige Genesung von denen habe ich erst in meiner Meditationsausbildung erreicht. Das Wissen, was ich aus der Psychotherapie und aus meiner Mediationslehrerausbildung erlangt habe, möchte ich nun weitergeben, um anderen Menschen zu helfen!

Meine Geschichte


In meiner Kindheit war ich ein fröhlicher, aber auch sehr nachdenklicher Junge. Eher schüchtern und vorsichtig, manchmal sogar etwas ängstlich. Doch sobald ich mich sicher fühlte, konnte ich derjenige sein, der am lautesten war.

Schon damals hatte ich oft Angst vor Krankheiten und beschäftigte mich früh mit dem Thema Tod. Die Vorstellung zu sterben, machte mir große Angst. Dennoch habe ich meine Kindheit sehr genossen und nie bewusst wahrgenommen, dass manche Dinge nicht so liefen, wie ich es mir gewünscht hätte oder was ich in bestimmten Momenten gebraucht hätte.

Mir wurde beigebracht, stark zu sein und mich durchzusetzen, denn nur so würde man Respekt gewinnen. Aber was tut man, wenn man in Situationen gerät, in denen man trotz aller Stärke unterlegen ist? Ebenfalls lernte ich, dass ich stets der Beste sein müsse, wenn ich etwas anfange. Bereits früh entstand das Gefühl, dass meine Leistung nur dann genügend sei, wenn sie herausragend war. Es ging immer noch besser, selbst wenn ich mein Bestes gab, gab es immer etwas Größeres, Besseres, dem ich nacheifern konnte.

So bemühte ich mich, diesen Ansprüchen gerecht zu werden, redete mir ein, stark zu sein, und versuchte, nach außen hin selbstbewusst zu wirken – auch aus meiner Unsicherheit heraus. Besonders in der Pubertät brachte mir dieses Verhalten in der Schule oft Schwierigkeiten. Ich geriet immer wieder in Streitigkeiten, eckte an und provozierte durch meine Art oft andere. Dabei habe ich niemanden schlecht behandelt, doch wenn man ständig betont, wie gut man sei, wirkt das wenig sympathisch.

Viele suchten gezielt nach meinen Fehlern, und da ich mit meinen Schwächen offen umging, fanden sie schnell Angriffspunkte, um mich zu verletzen. Heute weiß ich, dass mein Verhalten stark dazu beitrug, dass sich die Dinge so entwickelten. Doch damals wusste ich nicht, wie ich anders hätte bestehen können. Meine ständige Angst zu versagen und die Unfähigkeit, mich jemandem anzuvertrauen, zwangen mich dazu, mir einzureden, über den Dingen zu stehen – stärker zu sein als alles andere. Hinter dieser Fassade steckte jedoch ein verunsichertes Kind, das Sicherheit, Geborgenheit und Anerkennung suchte. Ich wollte einfach gesehen und gemocht werden, glaubte jedoch, dass ich nur durch Leistung Zuneigung verdienen könne.

Trotzdem hatte ich einen geliebten Freundeskreis, für den ich alles gegeben