Spruch15: Das, was alles ermöglicht
Wie einfach! Was ich zu sein glaubte, bin ich nicht. Ich bin weder der Körper noch der Verstand. Ich bin nicht das Wahrgenommene noch das Wahrnehmende, nur die Wahrnehmung, ein allsehendes Auge. Wenn ich tiefer eintauche, empfinde ich , dass ich alles bin, was ich sehe. Ich bin eins mit der Welt. Doch ich bin noch nicht einmal die Wahrnehmung oder die Einheit, aber das, was das alles möglich macht
1. Die Wahrnehmung als Kern: „Nur die Wahrnehmung“
Die Aussage „Ich bin nicht das Wahrgenommene noch das Wahrnehmende, nur die Wahrnehmung“ deutet darauf hin, dass Nisargadatta sich mit dem Prozess der Wahrnehmung selbst identifiziert – nicht mit den Inhalten der Wahrnehmung oder dem Wahrnehmenden (Subjekt).
- NLP-Parallele: Fokus auf Prozesse statt Inhalte:
- NLP betont die Bedeutung von Prozessen (z. B. Strategien, Submodalitäten) anstelle von Inhalten. Nisargadattas Aussage entspricht einer radikalen Prozessorientierung: Er sieht sich als Wahrnehmung selbst, unabhängig von spezifischen Inhalten oder Subjekten.
2. Einheit mit der Welt: „Ich empfinde, dass ich alles bin, was ich sehe“
Nisargadatta beschreibt ein Gefühl der Einheit, bei dem die Trennung zwischen Subjekt und Objekt aufgehoben wird. Dies entspricht einer maximalen Assoziation: