: Simon Bartholome
: Die ewige Vollkommenheit des Seins
: Books on Demand
: 9783769394597
: 1
: CHF 2.50
:
: Philosophie
: German
: 600
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Dieses Buch präsentiert eine umfangreiche Zusammenstellung der eindrucksvollsten Informationen zum Thema'Spiritualität&apos . Die Intention des Autors besteht vor allem darin, uns einen Einblick in die essenzielle Natur des Bewusstseins zu gewähren und anhand dessen aufzuzeigen, dass wir nicht auf unsere Körper beschränkt sind. Seine wertvolle Botschaft, die er liebevoll und mit reichlich Humor verkündet, lautet: Wir haben nichts zu befürchten, denn wir sind unsterblich! Er geht jedoch noch weit darüber hinaus... Ganz im Sinne der legendären altindischen Weisheitslehre Advaita Vedanta weist er immer wieder darauf hin: Bewusstsein ist alles. Es gibt nur ein Selbst. Jede/r von uns ist nicht nur ein Individuum, sondern das gesamte Sein!"Wir haben einen Körper und wir sind Bewusstsein. Wer das - wie dieser junge Autor - versteht, kann entscheidend dazu beitragen, dass wir als aufgeklärte Gesellschaft im 21. Jahrhundert begreifen: Weniger materialistisches Dogma und mehr kreative Spiritualität, das heißt, weniger Macht und Gier, und mehr Bewusstheit, Selbstfürsorge und Liebe für diese Welt. Ich spreche für dieses Buch meine Empfehlung aus!" - Sabine Mehne (Autorin des Bestsellers"Licht ohne Schatten")

Simon Bartholomé bemüht sich seit Jahren intensiv darum, seine Mitmenschen durch Bücher, öffentliche Vorträge und Seminare an tiefen Erkenntnissen teilhaben zu lassen. In seinem Buch"Die ewige Vollkommenheit des Seins" berichtet er erstmals von seinen eigenen Erfahrungen.

Kapitel 1


ES GIBT KEINEN TOD


„Niemand stirbt.

So etwas wie den Tod gibt es nicht.

Es gibt nur ewiges Leben - und das bist du.

(Robert Adams)

„Dieser Ort ist ein Traum.

Nur ein Schläfer hält ihn für real.

Dann kommt der Tod wie die Morgendämmerung

und du wachst auf und lachst über das,

was du für deinen Kummer gehalten hast.“

(Rumi)

Im Juni 2015 ließ mein Vater unerwartet seinen Körper zurück. Als ich kurz darauf einer Bekannten begegnete und ihr mitteilte, dass der Grund meiner bevorstehenden Heimreise die Beerdigung meines Vaters ist, hat sie mir durch ihre Reaktion, welche sicher repräsentativ für das Kollektiv ist, einen Einblick in den allgemeinen Zustand der Menschen gewährt. Denn diese Reaktion, die ich im Folgenden möglichst genau zu beschreiben versuche, demonstrierte mir eindringlich, dass viele Menschen nicht mit dem Tod umgehen können. Mehr noch dass die meisten Menschen offensichtlich nicht wissen, was der Tod eigentlich ist. Die Hilflosigkeit im Umgang mit dem Tod und den Hinterbliebenen eines Verstorbenen ist beträchtlich und in meinen Augen alarmierend, weshalb ich mich verpflichtet fühlte, u. a. dieses Kapitel zu verfassen.

Nun zu ihrer Reaktion auf die Neuigkeit:

Ohne Zeitverzögerung fiel ihr der Unterkiefer herunter und sie blickte mich mit weit aufgerissenen Augen an, in denen sich zudem überraschend schnell Tränen bildeten. Innerhalb weniger Sekunden errötete ihr Gesicht und sie begann, am gesamten Körper zu zittern. Man muss wahrlich kein Experte für Körpersprachendeutung sein, um zu registrieren, dass ein Mensch, der solch ein Verhalten zeigt, am liebsten augenblicklich der Situation entweichen würde. Sie stotterte und wusste offensichtlich nicht, welche Worte sie wählen könnte, um angemessen zu reagieren. Mehr als alles andere aber verunsicherte sie die Gelassenheit, mit der ich dieser Situation begegnete. Angesichts dieser Interaktion kam ein geradezu merkwürdiger Gedanke auf:

Wessen Vater ist denn nun eigentlich gestorben?

Obwohl ich mich zwis