: Haru Sakura
: Der Yakuza ist ein eifersüchtiger Papa und hingebungsvoller Ehemann
: JNC Nina
: 9783989617322
: 1
: CHF 7.10
:
: Kinder- und Jugendbücher
: German
: 284
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Der junge Arzt Sachi Amamiya ist schon seit einiger Zeit mit seinem Kindheitsfreund, dem Yakuza Kengo Shinonome, zusammen. Gemeinsam kümmern sie sich um ihren kleinen Sohn Fumi, der eigentlich der leibliche Sohn von Kengos Vater Goro ist. Seit Sachi bei Kengo lebt, haben sie als Familie schon viele Abenteuer erlebt. Als Fumis Sportfest bevorsteht, beginnt ein neues Kapitel ihres Familienlebens, bei dem sie sich öffentlich als Familie präsentieren. Nach dem Sportfest taucht der französische Fotograf Chris auf, der Fumi als Motiv nutzen und als Yakuza in die Lehre gehen möchte. Auf Goros Wunsch hin zieht Chris bei ihnen ein. Einige Gruppenmitglieder vermuten jedoch, dass Kengo Sachi mit Chris betrügen würde. Auch Fumi ist eifersüchtig, da er seinen Papa und Sachi nur schwer mit anderen teilen kann. Dies stellt ihre Beziehung erneut auf die Probe und sorgt innerhalb der ganzen Familie für zusätzliche Spannungen und Eifersüchteleien.

„Du ...“

„Juhu, ich freue mich so auf dich als Küken! Ich will es sofort sehen!“

Sachi konnte sein Lachen nicht mehr zurückhalten und schüttelte sich vor unterdrücktem Gekicher, während Kengo ihn mit einem finsteren Gesichtsausdruck anstarrte. Doch er fand ihn überhaupt nicht einschüchternd. Wer sich von so etwas aus der Ruhe bringen ließ, konnte kein Kindheitsfreund von Kengo sein.

„Ja, oder? Du willst es auch unbedingt sehen, oder, Fumi?

„Ja! Papa, mach bitte das Küken!“

Von den erwartungsvollen Blicken sowohl von Sachi als auch von Fumi erdrückt, stieß Kengo einen tiefen Seufzer aus.

„In Ordnung ... Aber nur, wenn du es auch machst, Sachi.“

„Was ...?“

„Ich bin mir sicher, dass Sachi uns auch ein echt cooles Küken zeigen wird“, sagte Kengo mit einem breiten Grinsen und sah Sachi an.

Dieser Schuft. Will er mich mit ins Verderben ziehen ...?

„Ja! Ich will auch dich als Küken sehen, Sachi! Machst du es?“

Sachi verschlug es bei Fumis unmöglicher Forderung die Sprache. Damit hatte er wirklich nicht gerechnet.

„Also, passt auf! So macht man es. So und dann so, okay? Ich mache jetzt das Lied an, wartet kurz“, sagte Fumi voller Eifer, um den Tanz zu erklären, während Kengo und Sachi widerwillig die Kükenpose einnahmen und warteten.

„Du hast mich da ganz schön reingeritten.“

„Wer hat wen hier zuerst verraten? Schwing deinen goldigen Hintern und tanz süß.“

„Halt den Mund!“

„Hey, Papa und Sachi, nicht mehr reden! Das Lied fängt gleich an“, tadelte Fumi sie mit Worten, die wahrscheinlich von seinem Erzieher im Kindergarten stammten. Sachi und Kengo verstummten und warteten auf die Musik. Als schließlich die Musik einsetzte, begannen sie mit ihren Hüften zu wackeln ...“

„Entschuldigung. Unterboss, es gibt ein dringendes Dokument, das du dir bitte ansehen musst ...“

Die Tür zum Wohnzimmer wurde schwungvoll geöffnet