: Thomas Hüttinger
: Olympische Spiele 1896 Athen
: Books on Demand
: 9783769393866
: 1
: CHF 14.00
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: Allgemeines, Lexika, Handbücher, Jahrbücher, Geschichte
: German
: 196
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die über ein Jahrtausend durchgeführten Olympischen Spiele der Antike waren im Laufe der Jahrhunderte fast in Vergessenheit geraten. Erst die Ausgrabung der Ruinen von Olympia machte die Spiele im 19. Jahrhundert wieder populär. Angeregt durch die zur selben Zeit aufkpmmende Sportbewegung entwickelte Pierre de Coubertin die Idee der Wiederbegründung Olympischer Spiele. Dieses Buch spannt einen Bogen vom Olympia der Antike bis zu den ersten Spielen der Neuzeit 1896. Hauptthema ist die vollständige Darstellung der Spiele von Athen. Alle Wettkämpfe mit voller Statistik, alle Teilnehmer, meist mit Bild. Ausführliche Portraits aller Olympiasieger. 450 SW-Fotos und Abbildungen lassen die Zeit wieder lebendig werden. Zeitgleich erscheint eine Luxusausgabe gleichen Inhalts komplett in Farbe.

Thomas Hüttinger (geboren 1964) begann als passionierter Sammler von Spurtbüchern fehlende Titel selbst zu schreiben. Naxh den Büchern über die Fußball-Europameisterschaften 1960 und 1964 ist dies nun sein drittes Werk im Sportbereich.

Die Spiele der Antike


Vermutlich aus lokalen Bestattungsritualen in unbekannter Vorzeit entwickelte sich ein regelmäßig abgehaltener Sportwettkampf. 776 v. Chr. wurde erstmals ein Siegername aufgezeichnet; dies gilt als das Jahr der ersten Austragung Olympischer Spiele. In den frühen Jahren kamen die Teilnehmer nur vom westlichen Peloponnes, dann auch aus Sparta und Athen; ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. sogar aus Nordgriechenland und der gesamten griechischen Welt rund ums Mittelmeer. Die Spiele in Olympia waren nicht die einzigen ihrer Art. Es gab auch Phytische in Delphi (ab 582 v. Chr. zu Ehren Apollos, Siegespreis Lorbeerkranz), Nemeische in Nemea (ab 573 v. Chr., zu Ehren von Zeus, Siegespreis Sellerieblätter, werden ab 1996 wieder ausgetragen), Isthmische Spiele in Korinth (ab 582 v. Chr., zu Ehren Poseidons, Siegespreis Fichtenreis); der Sieg bei allen vier Veranstaltungen war der Grand Slam des antiken Sports. Hier gab es sogar mehr Disziplinen, z. B. Musik, aber sie erlangten nie die Bedeutung Olympias. Dazu gab es an die 50 weitere Festivals mit überregionaler Beteiligung und mehr oder weniger hohen Geldprämien. Zu den populärsten Geldspielen zählten die Panathinäischen Spiele (ab 566 v. Chr.) in Athen und die Spiele in Epidauros. In Athen erhielten die fünf Bestplatzierten Geldpreise, die einem bis fünf durchschnittlichen Jahresgehältern entsprachen.

Das antike Olympia liegt in einer lieblichen, ländlich geprägten Landschaft im nordwestlichen Peloponnes, die mit ausreichend Niederschlägen gesegnet beste Voraussetzung für den Anbau von Wein und Getreide bot. Sie lag aber weitab aller städtischen Zent