: Gudrun Leyendecker
: Das Wunder von San Lorenzo Ein märchenhaftes Fantasy-Abenteuer am Rande der italienischen Alpen
: Books on Demand
: 9783769334050
: 1
: CHF 7.50
:
: Fantasy
: German
: 360
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Tauche ein in ein magisches Italien - Liebe und Abenteuer inmitten märchenhafter Fantasy! Verborgen am Rand der zauberhaften Brenta-Alpen, nahe dem Gardasee, liegt das winzige, magische Königreich San Lorenzo - ein Ort voller Geheimnisse, Wunder und magischer Wesen. Regiert von König Ernesto und Königin Margareta, stellte sich bereits ihre Tochter, Prinzessin Federica, vielen Höhen und Tiefen. Nun jedoch herrscht erneut Unruhe in San Lorenzo. Das einst reine Trinkwasserreservoir, die Petrusquelle, ist vergiftet. Während Sophie verzweifelt nach ihrer verlorenen Kindheit sucht und Regine sich traurig Gedanken über die Liebe macht, scheinen sich die Probleme nur durch ein Wunder lösen zu können. Aber vielleicht kann die weiße Schneekatze helfen? Ein märchenhaftes Abenteuer voller Magie, Mut und der unerschütterlichen Kraft der Liebe beginnt.

Gudrun Leyendecker ist seit 1995 Buchautorin. Sie wurde 1948 in Bonn geboren. Siehe Wikipedia. Sie veröffentlichte bisher circa 100 Bücher, unter anderem Sachbücher, Kriminalromane, Liebesromane, und Satire. Leyendecker schreibt auch als Ghostwriterin für namhafte Regisseure. Sie ist Mitglied in schriftstellerischen Verbänden und in einem italienischen Kulturverein. Erfahrungen für ihre Tätigkeit sammelte sie auch in ihrer Jahrzehntelangen Tätigkeit als Lebensberaterin.

Kapitel 1


Über Nacht scheint eine Schneekönigin die Alpenlandschaft in ein weißes Winterparadies verwandelt zu haben.

Die herbstlichen Bäume haben sich in weiche, weiße Mäntel gehüllt, und über den gestern noch grünen Wiesen liegt eine flockigzarte Decke aus weißem Schneeflaum.

Hoch über den Gipfel treibt der Wind das weiße, kalte Pulver wie eine Puderzuckerwolke in die Luft und lässt es spielerisch tanzen.

Federica stapft durch den Schnee und kämpft gegen den Wind an. „Es tut mir leid, liebe Lamina, dass wir gerade jetzt bei diesem ungemütlichen Wetter hier hinaufsteigen müssen. Vielleicht hätten wir doch lieber bis morgen warten sollen."

Die gute Fee lächelt. „Nein, es ist gut, dass du mich gerufen hast. Bei uns im Tal ist alles in Ordnung, da konnte ich getrost alle daheim alleinlassen. Hier bei euch gibt es etwas zu klären, und es muss schnell geschehen."

In diesem Augenblick lässt der Wind nach, und die Sicht wird klarer. „Allein hätte ich den Weg zur Schneekatze nicht mehr gefunden. Bist du sicher, dass s