: Sabine Buxbaum
: Ein klein wenig Himmel Ein himmlischer und gefühlvoller Romantasy-Roman
: Books on Demand
: 9783769340747
: 1
: CHF 3.50
:
: Fantasy
: German
: 280
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Vanessa bekommt mit Mitte zwanzig ihr Leben immer noch nicht auf die Reihe. Ihr Aufenthalt in einem Jugendgefängnis zehn Jahre zuvor hat ihr die Hoffnung auf eine bessere Zukunft genommen. Doch dann erhält sie eine Chance: Eine Ausbildung zur Sozialarbeiterin in einem Internat soll ihr helfen, neue Perspektiven zu finden. Schnell merkt Vanessa, dass an der Schule etwas sonderbar ist, insbesondere die Lehrer. Sie findet heraus, dass sie Engel sind. Bald muss sie sich nicht nur verbotenen Gefühlen stellen, sondern auch ihrer dunklen Vergangenheit. Wird der ersehnte Neubeginn in einem Desaster enden?

Sabine Buxbaum ist eine österreichische Autorin und Ärztin, die als Ausgleich zum Arbeitsalltag gern schreibt. Dabei lässt sie die medizinische Welt hinter sich und widmet sich verschiedenen Genres, von historischen Romanen über Fantasy und Thriller bis hin zu Liebesromanen und Krimis. Romantik und Spannung stehen dabei im Vordergrund. Ihre Inspiration zieht sie aus dem täglichen Leben und ihren Träumen. Dabei lässt sie ihrer Fantasie freien Lauf und erschafft einzigartige Charaktere und Handlungsstränge, die ihre Leserinnen und Leser fesseln. Sabine Buxbaum lebt auf dem Land und liebt es, die Natur zu genießen. Auch das Reisen gehört zu ihren Leidenschaften, da sie dadurch neue Eindrücke und Inspirationen für ihre Geschichten sammeln kann.

Kapitel 5


Vanessa schlief unruhig. Sie machte sich viele Gedanken. Zwar hatte sie noch nicht alle kennengelernt, aber niemand schien so vorbelastet zu sein wie sie. Alle hatten ein anständiges Leben geführt. Sie kam sich wie ein schwarzes Schaf in der Herde vor.

Als der Morgen anbrach, raffte sie sich auf, um zum Frühstück zu gehen. Andrea und Oliver waren bereits dort und winkten sie zu ihrem Tisch.

„Geht es dir heute besser?“, fragte Andrea. „Gestern wirktest du sehr angespannt.“

Vanessa nickte knapp und holte sich dann ein kleines Frühstück vom Buffet.

Kurz vor neun begab sie sich zu den Schulklassen. Auch wenn das Internat viele Gänge hatte und ihr die Orientierung schwerfiel, fand sie doch schnell hin, weil alles gut beschriftet war.

In der Klasse hatte jeder Schüler einen eigenen Tisch, was Vanessa als angenehm empfand. Ansonsten war die Klasse konzipiert, wie es für eine Schule ty