: Inga Lexow
: Coding Robots - Wie Kinder Algorithmen entwickeln Eine videobasierte Interaktionsanalyse
: Springer VS
: 9783658464721
: BestMasters
: 1
: CHF 53.30
:
: Schulpädagogik, Didaktik, Methodik
: German
: 74
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF

In modernen Gesellschaften sind Algorithmen allgegenwärtig und beeinflussen nahezu jeden Aspekt des täglichen Lebens. Von der Reihenfolge der Suchergebnisse im Internet bis hin zur Optimierung von Routen - Algorithmen sind die unsichtbaren Kräfte, die die digitale Welt strukturieren und von dort ihre Wirkung auf die analoge Welt entfalten. Doch in welchem Alter können und sollten Menschen beginnen, ein Verständnis für diese komplexen Prozesse zu entwickeln? Welches Wissen über Algorithmen haben Kinder im Grundschulalter? Besitzen sie bereits die nötigen Dispositionen, um sich Vorstellungen und Kenntnisse zu Algorithmen selbst zu erarbeiten? Inga Lexow untersucht mit dieser Forschungsarbeit das algorithmische Denken von Grundschulkindern im Alter von acht bis neun Jahren anhand ihrer Interaktion mit dem Bildungsroboter von MatataLab. Durch detaillierte Beobachtungen und Analysen wird gezeigt, wie sich die Kinder eigenständig die Technologie des Coding-Sets von MatataLab aneignen und Algorithmen entwickeln, verstehen und anwenden. Von den Grundlagen der algorithmischen Denkweise bis hin zur praktischen Umsetzung von Lernumgebungen bietet dieses Buch wertvolle Einblicke für Pädagog*innen, Eltern und alle, die an der Integration von informatischer Bildung in der Grundschule interessiert sind.

Inhaltsverzeichnis7
Abbildungsverzeichnis8
Tabellenverzeichnis9
1 Einleitung10
2 Theoretische Grundlage12
2.1 Algorithmus12
2.2 Algorithmisches Denken als Problemlösestrategie15
2.3 Förderung algorithmischen Denkens in der Grundschule17
3 Artifact-Centric Activity Theory (ACAT)20
3.1 Das Artefakt: Coding-Set von MatataLab22
3.2 Beziehung: Subjekt-Artefakt-Objekt26
3.3 Beziehung: Artefakt – Regeln27
4 Forschungsdesign33
4.1 Methodologische Überlegungen33
4.2 Methodisches Vorgehen37
5 Interaktionsanalyse der Erprobung43
5.1 Äußerer Rahmen43
5.2 Erste Sequenz43
5.3 Zweite Sequenz53
5.4 Dritte Sequenz61
5.5 Ergebnisse der Analyse67
6 Zusammenfassung und Fazit70
Literatur72