: Werner R.C. Heinecke
: Wildwuchs
: Books on Demand
: 9783759766052
: 1
: CHF 7.90
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 252
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Rätselhafte Morde zeichnen eine Spur des Grauens. Was treibt den Serienmörder an? Welches Geheimnis trägt der Waldmörder in sich? Die Ermittler der Soko WALD werden unterstützt von der Polizeipsychologin Stefanie Wolter. Sie verfängt sich in einem Katz-und-Maus-Spiel mit dem Psychopathen, der sein Unwesen in Bremen und Umgebung treibt. Eine Vielzahl hochrangiger Persönlichkeiten treibt ihre sexuellen Fantasien im Rotlichtmilieu aus und gerät in einen Sumpf von Gewalt und Erpressung von Clan-Kriminalität. Befindet sich das Phantom, der Waldmörder, unter ihnen? Ein mörderisches Spiel aus Psycho-Terror zieht seine Kreise.

Werner R.C. Heinecke, hat bisher mehr als 25 Titel veröffentlicht. Darunter Kriminalromane, Thriller, Sachbücher, Kinderbücher, Berichte über seine Pilgerreisen und Wanderungen. In Bremen geboren, lebt er in Dresden und auf den Balearen. Sein literarisches Spektrum ist vielseitig. Alle Bücher hat er auf Mallorca geschrieben. Er pilgerte nach Santiago de Compostela, ging den span. Jakobsweg. Er verfasste einen Herzenswunsch: Das Schachspiel - Zug um Zug zum Gewinn. Ein Lehrbuch über Schach. Abgerundet wird sein Schaffen durch zwei Titel als Ratgeber für Erfolg und Persönlichkeitsentwicklung.

Im Jahr 2024


1


Bremen


Es war Frühling. Der Staub lag auf den zarten Zweigen der Sträucher. Die kühle Luft vertrieb die wenigen Sonnenstrahlen. Der Moment der Angst schien vergessen. Es war ein Fehler gewesen, mich erst jetzt meinem Gewissen zu stellen.

Die Gedanken aus einer vergangenen Zeit überschlugen sich. Der Weg war beschwerlich. Die innere Stimme rief nach Ordnung und lachte bei dem Vorhaben, zur Ruhe zu gelangen. Der Gesang meiner inneren Stimme klang, als würde ein Kind laut singen. Die Luft zum Atmen wurde weniger. „Halt, du Atem des Todes. Ich bin noch nicht bereit.“

In der Kirche angekommen, verlangte ich den Pfarrer zu sprechen, war bereit zum Beichten. Dem Seelsorger reichte ich mein Handgelenk und setzte mich auf das karge, harte, dunkle Brett im Beichtstuhl. Ich vernahm das Knacken an der Tür auf der anderen Seite. Meine Kehle war wie zugeschnürt. Das Sprechen eines jeden Worte