: Anna Jeger
: Das Lied der Clane Junge Held*innen im Kampf gegen die Dunkelheit
: Books on Demand
: 9783759709974
: Das Lied der Clane
: 2
: CHF 6.00
:
: Fantasy
: German
: 370
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
»Wenn wir scheitern, wird es kein Licht mehr geben.« »Was bringt dir das Licht, wenn es für niemanden leuchten darf?« Wasser, Wind, Feuer, Erde, Schatten und Licht. Die Clane sind im Clanreich friedlich vereint, bis der Schattenfürst den Hochthron an sich reißt, den Lichtclan vernichtet und das Reich in Schrecken und Dunkelheit stürzt. Nur zwei Lichtträger überleben. Von ihnen hängt das Schicksal des Clanreichs ab. Und so begeben sich Raja und Raven auf eine Reise voller Abenteuer, Gefahren, Freundschaften und Liebe. Wird es ihnen gelingen, den Schatten zu vertreiben und das Licht ins Clanreich zurückzubringen? Band 1 der aufregenden High-Fantasy-Trilogie rund um das Clanreich mit einem eindrucksvollen Worldbuilding, außergewöhnlichen Charakteren und einer Prise Romance.

Die unter dem Pseudonym Anna Jeger schreibende Autorin wurde im Oktober 1981 in Braunschweig geboren und lebt heute auf einem Resthof mit ihren Kindern und Tieren. Schon immer haben Bücher und ihre Geschichten eine tiefe Bedeutung für die Autorin gehabt, die nach dem Abitur eine Ausbildung zur Buchhändlerin und ein Studium der Agrarwissenschaften abschloss. Nach einigen Tiefpunkten in ihrem Leben entdeckte sie den Zauber der Worte neu und begann ihre eigenen Geschichten niederzuschreiben.

Prolog


~ Im Geheimen Tal ~


Die Dunkelheit der Nacht lag über dem kleinen Dorf, das mitten im Wald versteckt war. Nur das Zittern der Erde, das die Häuser immer wieder kurz rüttelte, hielt die Bewohner wach. Die alte Erdfrau, die an ihrer Feuerstelle saß und ihre Nadel immer wieder unruhig durch den Stoff zwischen ihren Fingern schob, schreckte bei jedem Knacken der Holzscheite auf. Durch das kleine Fenster konnte sie nichts von dem erkennen, was draußen vor sich ging. Die Erde war stark unter ihren Füßen und sie zwang ihre Gedanken, bei ihrer Handarbeit zu bleiben. Mit einem Seufzer schob sie ihre Nadel wieder hin und her. Eine Bewegung hinter dem Vorhang ließ sie erneut aufblicken. Zwei Kinder schauten sie mit ängstlichen Augen an.

Sie lächelte und winkte sie zu sich.

»Kommt her! Ihr braucht keine Angst haben. Könnt ihr auch nicht schlafen?«

Der Junge schüttelte den Kopf. »Ich habe die Erde gespürt. Sie bebt.«

Das kleine Mädchen lief zu Hanna und schmiss sich in ihre Arme. Der Junge kam langsam hinterher. Hanna sah die tiefen Falten auf der kleinen Stirn.

»Ihr braucht keine Angst haben. Raikon ist draußen und sieht nach, was die Erde uns sagen möchte.«

»Raikon kann die Erde doch gar nicht verstehen.«

Hanna stri