: Ann-Kathrin Falkenberg
: Feels like Butterflies Tennessee Dreams 1 - Roman
: Goldmann Verlag
: 9783641327460
: Tennessee Dreams
: 1
: CHF 8.90
:
:
: German
: 448
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Willkommen im bezaubernden Hazelwood - die New Adult-Entdeckung des Sommers!

Für Charlie ist die Schmetterlingsfarm ihrer Eltern in den Wäldern Tennessees der schönste Ort der Welt. Deshalb zerreißt es ihr das Herz, als die Farm vor dem Ruin steht. Notgedrungen bricht sie ihr geliebtes Studium ab und kehrt nach Hause ins malerische Hazelwood zurück. Aber als sie dort ankommt, trifft sie auf die neue Aushilfe, die ihr Vater engagiert hat: Der mürrische Nate ist vorbestraft und soll auf der Farm eine zweite Chance bekommen. Obwohl Charlie und Nate sich zunächst nicht ausstehen können, ist da dieses Prickeln zwischen ihnen. Doch je näher sich die beiden kommen, desto mehr stellt Nates düstere Vergangenheit Charlies Vertrauen auf eine harte Probe. Und während sie versucht, sich Nate aus dem Kopf zu schlagen, hat sich ihr Herz längst entschieden …

Für alle, die diese Tropes lieben:
Grumpy x Sunshine
Opposites Attract
Forbidden Love
Small Town
Found Family
One Tent/One Sleepingbag

Ann-Kathri Falkenberg liebt es seit ihrer Kindheit, sich berührende Geschichten auszudenken. Wenn sie nicht gerade über die große Liebe schreibt, arbeitet sie als Redakteurin bei einem Gesundheitsmagazin in Hamburg. In ihrer Freizeit reist sie gerne um die Welt und lässt sich inspirieren.

Kapitel 1
Charlie


»Ich glaub’s nicht! Charlie!«, rief Helena Davis, die hinter mir an die Kasse geeilt kam.

Ich zuckte zusammen. War es nicht schon schlimm genug, dass mich auf dem Weg in den Supermarkt alle Einwohner von Hazelwood angestarrt hatten, als würden sie mich nicht schon mein ganzes Leben lang kennen? Nun waren auch noch die Augen aller umstehenden Supermarktbesucher auf mich gerichtet.

Sicher, in einer Kleinstadt wie Hazelwood sorgte jeder, der einmal weggezogen war und wieder zu Besuch kam, für Aufsehen. Aber irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass diesmal mehr hinter den neugierigen Blicken steckte.

»Was machst du denn hier?« Aufmerksam musterte Helena mich. Sie war eine stadtbekannte Klatschtante und ließ mir keine Zeit zu überlegen, wie ich sie abspeisen konnte, ohne unhöflich zu sein. »Deine Eltern haben gar nicht erwähnt, dass du nach Hause kommst. Was für eine schöne Überraschung. Es ist doch eine Überraschung?«

Innerlich stöhnte ich. Als Dad gesagt hatte, dass er und Mom meine Rückkehr »nicht an die große Glocke gehängt« hatten, hatte ich nicht erwartet, dass buchstäblich niemand davon wusste.

»Ja, sozusagen.«

»Wunderbar. Ed und Lucy lassen im Moment so wenig von sich hören, aber das ist ja kein Wunder, nachdem Caleb Hals über Kopf die Stadt verlassen hat. Eine fürchterliche Geschichte.«

Die Erwähnung meines Bruders versetzte mir einen Stich, und ich wünschte mir inständig, dass ich nach meiner Ankunft heute Morgen schon Zeit gehabt hätte, vernünftig mit meinen Eltern zu sprechen.

Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Helena sich die Waschmittelflasche, die sie eben in der Hand gehalten hatte, an die Brust drückte und mich mit sorgenvoller Miene musterte. Es war keine aufrichtige Sorge. Bestimmt freute sie sich insgeheim darüber, dass es endlich wieder etwas gab, worüber sie sich das Maul zerreißen konnte.

»Jetzt frag das Kind doch nicht so aus«, forderte Barb, die an der Kasse saß. »Wenn es etwas Neues gibt, wirst du es sicher früh genug erfahren.«

Ich lächelte dankbar in ihre Richtung, woraufhin sie mir zuzwinkerte.

»Na, mein Schatz«, flötete Barb, während sie eine Tüte Chips scannte und anschließend in eine Papiertüte steckte. »Geht’s dir gut?«

»Na klar«, brachte ich mit einem Lächeln heraus. »Und dir?«

»Ach, du weißt ja, wie es ist. Irgendwelche Wehwehchen hat man immer. Zumindest, wenn man den ganzen Tag auf seinem dicken Hintern sitzt, so wie ich. Aber ich habe mich jetzt bei WeightWatchers angemeldet.« Sie klopfte sich mit einer Hand auf den Bauch, der sich unter ihrem T-Shirt abzeichnete. »Deine Mutter macht auch mit.«

Ich nickte, als wüsste ich das bereits, obwohl ich gerade zum ersten Mal davon hörte, dass Mom sich dort angemeldet hatte.

Als ich wenig später den Einkaufswagen mit den gefüllten Tüten auf den Ausgang zusteuerte, nahm ich neben mir eine Bewegung wahr, die mich innehalten ließ.

»Charlie, wie schön, dich zu sehen!«

Joe, der Ladenbesitzer und ein alter Freund meines Vaters, stand neben mir. Seine ohne