: Buob Franziska
: #OMG - Oh mein Gott! Leinen los und volle Kraft voraus ... bis ins Auge des Hurricane
: Mosaicstones
: 9783039650262
: 1
: CHF 15.00
:
: Biographien, Autobiographien
: German
: 216
: DRM/Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB/PDF
Nach fast zwanzig schönen, aber auch herausfordernden Jahren, begann das Jahr 2002. Gleichzeitig ballten sich weit hinten an unserem Ehehorizont dunkle Gewitterwolken zusammen und zogen unaufhaltsam in unsere Richtung. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt geahnt, welch gewaltiger Tornado, nur ein Jahr später, über unsere bis anhin heile Familie hinwegfegen würde, wäre ich entsetzt und laut weinend ganz weit davongerannt. Das darf doch nicht wahr sein - nein, solche Albträume geschehen nur in amerikanischen Spielfilmen; aber ganz sicher nicht in meinem Leben und in unserer Familie! Oh mein Gott - wecke mich bitte auf! Aber Gott sei Dank können wir unser Leben nur von Tag zu Tag nehmen und wissen nicht, was uns erwartet.

FRANZISKA BUOB ist glücklich verheiratet, Herzblut-Mama von vier erwachsenen Kindern, dreifache begeisterte Grossmama und liebt es, Zeit mit ihrer Gross-Familie zu verbringen. Gerne erzählt sie ihre teils unglaublichen und ermutigen- den God-Stories, um Hoffnung zu entfachen. Als Integrationsfachperson / Jobcoach begleitet sie Menschen, welche aus psychischen Gründen herausgefordert sind, in der beruflichen Eingliederung.

Ge-Walti-ge Jahre

«Von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine schützende Hand über mir.»

(Psalm 139,5)

Während meiner ganzen Schulzeit lebten wir in Moosseedorf. Als Alleinerziehende sorgte unsere Mutter selbst für den Unterhalt, da unser Vater seine finanziellen Verpflichtungen (Alimente) uns Kindern gegenüber nicht oder nur ganz selten wahrnahm. Obwohl sie durch den Sozialdienst Unterstützung erhalten hätte, war sie zu stolz, von der«Fürsorge» abhängig zu sein – quasi eine sogenannte«Sozi» zu sein. Damals galt es noch als eine Schande, wenn man Hilfe beim Staat holen musste. Leider erkannte sie einen wichtigen Aspekt nicht: dass sie durch eine finanzielle Entlastung eigentlich mehr Zeit für uns Kinder gehabt hätte und wir nicht so oft auf uns allein gestellt gewesen wären. Oder vielleicht wollte sie das ja auch nicht. Sie arbeitet