Sehr schwere Zeiten herrschten dieser Tage. Diese eine Tatsache war unbestreitbar. Offiziell dürfte er sich nicht einmal in diesem Land aufhalten. Wenn das herauskäme, dann säße er mit seinem Hintern nicht mehr auf diesen unbequemen Holzstühlen der Universität, sondern im Handumdrehen auf dem blanken kalten Stein, um den das Gefängnis erbaut wäre, in das man ihn dann steckte. Wie war Aris dann hierher gekommen, ohne in ganz Rhonisch gesehen zu werden? Ganz einfach. Der Druide nutzte das Reisen durch eine Paralleldimension. Dies ging nur über den Zugang von einer bestimmten Eichenart. Der Gelb-Trauben-Eiche. Das war natürlich nicht ganz ungefährlich, denn die Begebenheiten in Tenebris, so lautete der Name dieser Dimension, waren nicht sehr gut. Darin war die Luft trocken und dünn. Es herrschte stets eine tiefschwarze Finsternis und man war umgeben von kargem Schieferstein und tiefen Schluchten. Aber nur so war es Aris möglich gewesen, auf schnellstem Wege zur Universität im Süden Rhonischs zu gelang