: Andreas Reuel
: Das Vermächtnis des Qnyano Die Rückkehr der Westfal-Chaoten 3
: Books on Demand
: 9783769329469
: Die Rückkehr der Westfal-Chaoten
: 1
: CHF 9.70
:
: Fantasy
: German
: 432
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Das eine Amulett, mit dem das Unheil begann, befindet sich noch immer in der Obhut von Reginald Vonderlus. Doch sein Schöpfer, der Dämon Qnyano, giert danach, um Macht über die Welt der Lebenden zu ergreifen. Der Druide Aris Grünfried ahnt, dass das uralte Relikt Reggie verändert, doch er muss entsetzt feststellen, dass es bereits von seinem Freund Besitz ergriffen hat. Sein Verdacht bewahrheitet sich. Das Relikt birgt etwas Ur-Böses in sich und ist untrennbar mit seinem Schöpfer verbunden. Können die chaotischen Freunde um den Zwerg Tolumirantos den Dämon aufhalten? Und vor allem: Wollen sie das überhaupt? Es scheint, als seien Aris Grünfried und die Elbin Syljana auf sich selbst gestellt.

Der Autor wuchs in Kornelimünster auf, einem bekannten und idyllischen Örtchen, das zu Aachen gehört. Der zweifache Vater arbeitet als Mediengestalter. Er kämpfte begeistert als Larper beim Schwarzen Eis auf den Schlachtfeldern von Mythodea mit. In seiner Freizeit spielt er leidenschaftlich gerne Magic: the Gathering, etwas World of Warcraft und auch Pen&Paper. Das Vermächtnis des Qnyano ist der dritte und vorerst letzte Teil der Reihe zu den Westfal-Chroniken.

Prolog


Aquitan, Süd-Rhonisch, Ende Juli des Jahres 1889


Sehr schwere Zeiten herrschten dieser Tage. Diese eine Tatsache war unbestreitbar. Offiziell dürfte er sich nicht einmal in diesem Land aufhalten. Wenn das herauskäme, dann säße er mit seinem Hintern nicht mehr auf diesen unbequemen Holzstühlen der Universität, sondern im Handumdrehen auf dem blanken kalten Stein, um den das Gefängnis erbaut wäre, in das man ihn dann steckte. Wie war Aris dann hierher gekommen, ohne in ganz Rhonisch gesehen zu werden? Ganz einfach. Der Druide nutzte das Reisen durch eine Paralleldimension. Dies ging nur über den Zugang von einer bestimmten Eichenart. Der Gelb-Trauben-Eiche. Das war natürlich nicht ganz ungefährlich, denn die Begebenheiten in Tenebris, so lautete der Name dieser Dimension, waren nicht sehr gut. Darin war die Luft trocken und dünn. Es herrschte stets eine tiefschwarze Finsternis und man war umgeben von kargem Schieferstein und tiefen Schluchten. Aber nur so war es Aris möglich gewesen, auf schnellstem Wege zur Universität im Süden Rhonischs zu gelang