: Miya Kazuki
: Ascendance of a Bookworm: Kein Weg ist zu weit, um Bibliothekarin zu werden - Teil I: Die Tochter eines Soldaten Band 3
: JNC Nina
: 9783989615823
: 1
: CHF 7.10
:
: Kinder- und Jugendbücher
: German
: 407
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Myne wird in einer Welt wiedergeboren, in der es kaum Bücher gibt - ein echter Albtraum für den Bücherwurm. Aus diesem Grund ist ihr sehnlichster Wunsch, Papier herzustellen, damit sie endlich wieder von Büchern umgeben sein kann. Aber kurz bevor ihr das endlich gelingt, wird bei ihr die Krankheit 'Zerfressung' festgestellt - eine seltene und lebensgefährliche Erkrankung, die nur wenige kennen und gegen die nur wohlhabende Menschen richtig vorgehen können. Doch Myne ist fest entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Findet sie einen Weg, die Zerfressung zu besiegen?

Frieda und die Zerfressung


Das Gefühl, von der Hitze mitgerissen und Stück für Stück verschlungen zu werden, kam mir bekannt vor. Wie so oft versuchte ich mich zu konzentrieren und das Fieber zu verdrängen.

Ich muss noch Bücher machen!

Ich erinnerte mich an die Strategien, die ich früher im Kampf gegen das Fieber angewendet hatte, und gab mein Bestes, es in der Mitte zu sammeln, aber es war viel stärker als sonst. Egal wie sehr ich versuchte, es zu unterdrücken, es stieß mich zurück und drohte auszubrechen.

Während ich mich mit aller Kraft anstrengte, mich von der Wärme zu befreien, wurde sie plötzlich in eine Richtung absorbiert. Die Hitze der Zerfressung verschwand allmählich, so wie Staub, der in einer Staubsaugerwerbung aufgesaugt wurde.

Sehr gut! Hau ab!

Da ich es interessant fand, dass das Fieber immer weiter sank, schickte ich noch mehr Staubsauger los. Dann hörte ich irgendwo ein „Pong“, als wäre etwas geplatzt. In diesem Moment versagte der wärmeabsorbierende Mechanismus. Auch wenn ich versuchte, die Hitze in die Staubsauger zu leiten, kam sie immer wieder zurück.

Sind die Staubsauger kaputt? Habe ich etwas falsch gemacht? Was jetzt?

Während mich das schwächer gewordene Fieber weiter heimsuchte, wusste ich weder ein noch aus. Natürlich konnte ich niemanden darum bitten, mir die Situation zu erklären. Es war unmöglich, dass es eine andere Existenz in mir gab.

Jedenfalls scheint mir geholfen zu sein. Über alles andere werde ich später nachdenken.

Ich fühlte, dass das Fieber nur noch halb so stark war wie vorher und drängte es immer weiter in die Mitte. Es fiel mir nicht allzu schwer, die schwächere Hitze unter den Deckel zu zwingen. Genauso wie man das Gerümpel in einen Karton packte und in den Schrank schob, so drückte ich das Fieber immer mehr zusammen.

Als ich das Gefühl hatte, es endlich ge