Hitler, der 2. Weltkrieg und der Holocaust.
Hitler war der langersehnte Führer und Erlöser, der die Republik aus dem Elend führen würde. ER, der Antichrist, die Inkarnation des Bösen. Er verband alle teuflischen Eigenschaften in einer Person. Er brauchte nur noch das geeignete Umfeld, um seinen Wahn umzusetzen. Und er fand es. Im Land der großen Dichter, Denker und Komponisten. Genaugenommen konnte er nichts, aber er beherrschte die mächtigste Waffe, die es gibt. Die Sprache; denn das Wort steht immer am Anfang aller Dinge.
Seiner dämonischen, hypnotischen Anziehungskraft und seinen geradezu messianischen Reden konnten nur wenige widerstehen.
Privat gab er sich in ziviler Kleidung immer als friedfertiger Familienmensch.
Sie ließen sich unwissend bezüglich der wahren Verhältnisse und Absichten vom Falschen Propheten dazu verführen, ihn als Messias den Erlöser anzuerkennen. Hitler sagte:„Gebt mir 10 Jahre und ihr werdet Deutschland nicht wiedererkennen“.
Das einzige Versprechen, das er gehalten hat.
Viele vertrauten ihm auch, weil er den Ersten Weltkrieg selbst als Frontsoldat erlebt hatte. Es herrschte die Überzeugung, wer durch diese Hölle gegangen ist, der kann keinen Krieg mehr wollen.
Schnell fand er finanzielle Unterstützer, ohne die er niemals so weit gekommen wäre. Am Anfang hatte er auch Erfolg. Den Deutschen ging es wieder gut. Auch christliche Kirchen unterstützten ihn. Letztendlich aber brachten ihn die damalige Schwäche der jungen Demokratie an die Macht, weil die etablierten demokratischen Parteien versagten. Niemand nahm ihn ernst, denn sie hielten ihn für kontrollierbar. Hindenburg glaubte sogar ihn für seine Zwecke einsetzen zu können. Die KPD und SPD wurden bald verboten und j