Von Mystischem und Magischem – meine persönliche Welt der Energetik
Mein Erleben der Matrix
Die Matrix hat verschiedene Schichten, die ich sehen und spüren kann. Oft sind dabei auch meine anderen Sinne beteiligt, sodass es auch sein kann, dass ich etwas höre, rieche oder schmecke.
In dem Augenblick, in dem ich mich öffne, mich in die Matrix hineinbegebe und damit arbeite, geht meine Aufmerksamkeit sofort auf den Bereich, für den ich mich interessiere. Arbeite ich mit einer Einzelperson und sie erzählt mir von ihrem Problem, gehen für mich, noch während sie spricht, verschiedene Matrix-Ebenen parallel auf. Das ist so, als hätte ich mehrere Bildschirme, die mir Informationen zur Verfügung stellen, gleichzeitig an. Und so kann es sein, dass ich eine Inkarnation sehe, die damit zusammenhängt, oder es zieht mich zur Mutter oder zum Vater der betreffenden Person hin und ich erkenne beispielsweise, wo das Problem im Familiensystem hängt.
All dies passiert sehr schnell und ist schwer im Detail zu beschreiben. Das beste Wort für mein Informationen-Empfangen aus der Matrix ist ›Feld-Lesen‹. Sobald ich die Informationen aus dem Feld eines anderen Menschen lese, ist die Verbindung für die Lösung bereits offen – denn was wir erkennen und benennen können, hat keine Macht mehr über uns. In dem Augenblick, in dem klar ist, wo das Problem liegt und wo angesetzt werden muss, öffnet sich in den Bewusstseinsschichten der Person ganz viel, wodurch sich Lösungen ergeben. Ich lese übrigens nie einfach so, ohne Erlaubnis, in jemandes Feld – das wäre maximal übergriffig, mag ich bei mir selbst auch nicht, im Gegenteil, da werde ich sogar echt richtig sauer und setze dann auch eine energetische Mauer.
Meine Sound-Codes
Wenn ich töne, weiß ich vorher nicht, was durchkommen wird. Ich stelle mich lediglich darauf ein, dass etwas Positives, Lösungsorientiertes entsteht. Gleichzeitig achte ich darauf, dass sich keine negativen Energien oder Fremdenergien in den energetischen und physischen Raum, in dem gearbeitet wird, einschleichen.
Mein Tönen ist eine Mischung aus Aktiv-Sein und Geschehen-Lassen. So ganz genau verstehe ich selbst nicht, was da passiert und wie es passiert. Ich kann es jedoch jenseits des kognitiven Verstehens als absolut wahr und real fühlen, und habe hunderttausendfach die Rückmeldung bekommen, wie transformierend diese Sound-Codes und meine Arbeit im Feld für die Menschen, die sich darauf einlassen, sind.
Ich werde auch immer wieder mal gefragt, ob ich auch für mich selbst töne, wenn es mir nicht gut geht. Na klar!
Feldarbeit
Besonders gut beschreiben kann ich die Feldarbeit in Bezug auf strukturelle Themen, also Themen, die sich auf den Muskel-Skelett-Apparat beziehen. Nehmen wir also einmal an, jemand hätte ein Knieproblem. Ich spüre und weiß sehr schnell, wo die eigentliche Ursache ist – es zieht mich mit meiner Aufmerksamkeit sofort dorthin, und sobald ich sie lokalisiert habe, gebe ich den Impuls zur Korrektur. Es ist schwer, diesen Impuls zu beschreiben. Er setzt sich von selbst in Gang, wenn ich eine Lösung in mir spüre. Oder andersrum ausgedrückt: Mit dem Spüren der Lösung ist der Impuls bereits in Gang gesetzt.
Meist setze ich bei der Feldarbeit auch meine Stimme und Sound-Codes ein. Indem ich töne, spiele ich mit dem Feld und gebe den freigesetzten Impulsen noch eine akustische Komponente, zu der sich oft noch eine Bewegung als Verkörperung der Lösung gesellt. Ich schiebe und verändere dabei ganz bewusst die Energie im Raum bzw. Feld.
Meine Feldarbeit findet hauptsächlich über das Fühlen statt. Dabei begegnet mir natürlich auch viel Schweres, Enges und Schmerzhaftes. Hier ist es für mich essenziell, als Beobachter zu arbeiten und nicht als Beteiligter und dadurch bewusst zu entscheiden, wie tief ich gehe. In meiner früheren Arbeit mit Einzelpersonen war ich oft Beteiligter und habe Energien und Themen übernommen, was extrem anstrengend und belastend für mich und mein System war. Heute, in meiner Arbeit mit Gruppen, bin ich viel mehr Beobachter und Dirigent der Energien. Dadurch habe ich viel weniger Stress in meinem Körper.
Wenn ich mir Themen für Onlinekurs-Videos oder Buchkapitel vornehme, arbeite ich mich zunächst immer erst einmal in die Thematik ein und setze damit einen Absichts- und Bewusstseinsrahmen für das, was an Transformation geschehen wird. Es ist mir sehr wichtig und ich habe für mich einen hohen Anspruch, die medizinischen und anatomischen Gegebenheiten auf der kognitiv-intellektuellen Ebene so gut wie möglich zu verstehen. So informiere ich mich umfänglich und schaue auch, wie in verschied