Adam und Eva wären begeistert!
Zu Beginn des dritten Jahrtausends n. Chr. gibt es die Cloud. Große Datenmengen werden gespeichert und sind ortsunabhängig abrufbar. Was Steve Jobs Ende des zweiten Jahrtausends noch als Zukunftsvision beschrieb, ist nun Wirklichkeit und beeinflusst das Leben unzähliger Menschen. Die Corona-Krise gab der Digitalisierung einen zusätzlichen Schub: Anstatt sich real zu treffen, werden Gesprächspartner vermehrt digital zusammengeschaltet.
Was bisher die wenigsten wissen: Es gibt eine weitere Cloud, die ähnlich futuristisch anmutet und auch bereits Wirklichkeit geworden ist – die ›jenseitige Cloud‹. Das über die gesamte Zeit der Menschheitsgeschichte angewachsene Bewusstsein in den seelischen Welten ermöglicht in diesem neuen Jahrtausend neue Bewusstseinsphänomene. Dazu gehören auch vermehrte mediale Durchsagen.
Das vorliegende Buch beruht auf den Durchsagen einer seelisch-geistigen Quelle an Eva Maria Pfeiffer (Journalistin, geistiges Medium). Die Botschaften betreffen das zukünftige Leben der Menschen und die zukünftigen Wissenschaften auf diesem Planeten. Das Buch vermittelt auch Grundkenntnisse über die menschliche Seele.
Mithilfe seiner Seele sammelt jeder Mensch Wissen, und zwar über viele Inkarnationen hinweg. Die Vernetzung der Seele mit den seelischen Welten ermöglicht dem Menschen Gedankenblitze und Eingebungen bis hin zu medialer Empfänglichkeit für jenseitige Durchsagen. Durch seine Seele ist jeder Mensch in den Kosmos eingebettet – in jenen Teil des Kosmos, der über Materie und herkömmlich bekannte Energien hinausreicht und von schöpferischer Intelligenz sowie energetischer Bewusstheit geprägt ist.
Niedergeschrieben und in Buchform gebracht wurden die Durchsagen von mir, Dr. phil. Marion Menge (Kommunikations- und Aufmerksamkeits-Trainerin, Coach).
Nicht zum ersten Mal kommt es zwischen Eva Maria und mir zu einer Zusammenarbeit, wie uns die Quelle mitteilte. Wir haben schon viele vergangene Leben gemeinsam verbracht. Auch in diesem Leben, in unseren frühen Zwanzigern, sind wir uns bereits einmal über den Weg gelaufen. Das wurde uns überraschend klar, als wir uns Ende 2017 scheinbar zum ersten Mal trafen. »Bist du nicht damals auf dieser Studententheaterbühne die schwarz-verschleierte Witwe gewesen, die eigentlich nur rumstand und kaum einen Mucks gesagt hat?« Ja genau, das war tatsächlich Eva Maria gewesen! Und ich saß – am Ende begeistert klatschend – im Publikum!
Wir erinnerten uns vage daran, dass wir uns damals bei einer Einladung auf eine heiße Suppe sogar kurz persönlich begegnet waren, denn die inszenierende Professorin scharte ab und zu ihre theaterinteressierten Studierenden um sich.1 Dann trennten sich unsere Wege.
Was ist die Seele und was tut sie? Welche Eigenschaften besitzt sie? Was folgt daraus?
Auf eine ganz besondere Eigenschaft der menschlichen Seele könnte man mit etwas Nachdenken auch ohne mediale Hilfe stoßen. Genforscher haben bekanntlich nur kleine Unterschiede zwischen menschlichen Genen und denen von Affen nachgewiesen, wonach auch wir Menschen den Primaten zuzuordnen sind. Das Größenverhältnis von Gehirn und Körper beim Menschen entspricht dem von vielen Säugetieren, und über eine außergewöhnlich starke Faltung des Neokortex verfügen auch Delfine.
2 Dennoch sind wir Menschen offensichtlich anders. Was genau macht den Unterschied aus?
Die Antwort liegt nah: Der Mensch zeichnet sich vor allem durch seine unbändige Erfahrungs- und Erkenntnissuche sowie Kreativität und Schaffenslust aus. Was sonst als seine Seele ist der Antrieb dafür? Ohne sie wäre der Körper sicher genügsamer und würde oftmals schonungsvoller mit sich umgehen. So kämpfen Affen beispielsweise instinktiv um Futter, Rangordnung und zu ihrer Verteidigung, und dies kann zu Verletzungen führen. Menschen dagegen riskieren für ihr Erkenntnis-Interesse teilweise ganz bewusst Gesundheit und Leben.
Viele Entdeckungen wurden und werden noch heute unter Einsatz des eigenen Lebens gemacht. Denken wir nur an die Seefahrt und die Suche nach neuen Kontinenten oder an die bemannte Raumfahrt! Wie viele riskante medizinische Selbstversuche hat es schon gegeben! Die Beseelung der Menschen in grauer Vorzeit muss demnach die entscheidende Veränderung gewesen sein, die uns bis heute zu immer neuen Erfahrungshorizonten treibt.
Eine weitere besondere Eigenschaft der Seele ist ihre Unsterblichkeit. In unzähligen Berichten und Veröffentlichungen über Nahtoderfahrungen ist zu erfahren, wie sich Sterbenskranke oder Verunfallte plötzlich aus ihren Körpern hinauskatapultiert fühlten und das Geschehen von außen wahrnahmen. Besonders die heute möglichen schnellen Wiederbelebungsmaßnahmen haben Lebensverlängerungen zur Folge; und Nahtoderlebnisse mancher überlebender Patienten erreichen eine solche meist beglückende Intensität, dass sie prägend für den Rest des Lebens bleiben.3