In der Nähe von London
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12.30 h
Der Baron kommt von einem Ausritt zurück. Der Stallbursche nimmt das vollkommen durchgeschwitzte Rassepferd, einen schwarzen Araberhengst und führt ihn in die Stallräume des Gutes.
Bei einem edlen Tropfen Rotwein schreibt der Baron eine weitere Episode der MISSION EMPIRE.
Nichts will er dem Zufall überlassen.
Glück ist, wenn Gelegenheit auf Bereitschaft trifft.
Er überlässt Nichts einen Zufall. Glaubt fest an die Gesetze des Universums.
Jedes Verbrechen, jede Handlung, jeder Wunsch hat einen Hintergrund. Folgt einer Resonanz.
Ihm ist ganz klar, der Fall „FREEDOM“ unter dem die Ermittlungen um das Bootsunglück geführt werden, ebenso! Unvorstellbar für ihn, wie die beiden Täter, als Kampftaucher getarnte Agenten, an Bord gelangen konnten.
Das Geschehen spielt sich jeden Tag in seinem Kopf ab.
Ständig das Bild vor Augen, wie er dem Kapitän noch zurief, ihn warnen wollte.
Er war machtlos: Mit einer Injektionsspritze wurde der Kapitän matt gesetzt. Dann ging alles ganz schnell.
Geistesgegenwärtig sprang John Sinclair von Bord. Ein Hechtsprung, wie in alten Universitätszeiten, um damals die weiblichen Fans zu imponieren.
Die Agenten setzten einen Spezialbohrer unter Wasser ein. Das Boot bekam sofort Schräglage.
Dann der tragische Ausgang mit dem Ertrinken seiner Frau. Sie hatte die kleine Rachel auf dem Arm. Beide wurden über Bord geschleudert.
Es wird sicherlich Monate dauern, bis er für Tod erklärt wird. Alleinerbin ist sein Liebstes, seine Rachel. Aber es nicht nur das Vermögen, das John Sinclair hinterlässt.
Er ist in Besitz eines hunderte Jahre alten Pergaments.
Ein Pfand gegenüber den Swyzern.
Seine Millionen wuchsen auf mehr als eine Milliarde an.
Gut getarnt und gut gestückelt liegen sie in den Banktresoren in der Schweiz.
Er wird den versiegelten Brief ein