: Beate Forsbach, Frauke Daerr
: Und dann kam Frieda Ein etwas anderes Welpenbuch
: Edition Forsbach
: 9783959041331
: Hundebücher mit Herz
: 1
: CHF 15.00
:
: Lebenshilfe, Alltag
: German
: 228
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Hundemama mit 70 Als meine Seelenhündin Senta starb, schien die Welt unterzugehen und ich konnte mir kaum vorstellen, wieder einen neuen Berner Sennenhund zu haben. Bis zu dem Tag, gut einen Monat nach meinem 70. Geburtstag, als ich die Berner Sennenhunde von Delingsdorf mit ihrer Züchterin Frauke Daerr entdeckte. Es hatte gefunkt - und schon am selben Abend schrieb Frauke mir zu meinem Buch 'Senta& ich': Und enden wird es mit dem Kapitel 'Und dann kam Frieda ...' In diesem Buch beschreibe ich meine Vorbereitung auf Frieda, die aufregende und turbulente Welpenzeit, die Erlebnisse mit der temperamentvollen Junghündin sowie viele Glücksmomente. Gemeinsam mit der Züchterin Frauke Daerr gebe ich praktische Tipps, insbesondere für ältere Menschen, die noch einmal einen Welpen großziehen möchten. Denn 'zu alt' ist man erst, wenn man sich nicht mehr verändern möchte und einem der Lebensmut abhanden gekommen ist. Der Hundeexperte José Arce hat das Geleitwort zu diesem Buch geschrieben. Sein Welpenbuch war sehr hilfreich für mich. Danke!

Beate Forsbach, Dr. phil., geb. 20. Mai 1952 in Weddinghusen/Norderdithmarsch n, lebt mit der Berner Sennenhündin Frieda in der Weltkultur­erbestadt Bamberg. Sie schreibt und publiziert seit über 37 Jahren mit großer Leidenschaft. Sie ist Autorin von bislang 31 Büchern, mit denen sie das Leben für die Leser etwas besser machen möchte. Sie berät Menschen, die ein eigenes Buch veröffentlichen möchten und unterstützt sie auf dem Weg von der Idee bis zur Publikation, auch in wissenschaftlichen Buchprojekten. Sie hilft angehenden Autoren, ihren Traum vom eigenen Buch zu verwirklichen und ihre einzigartige Geschichte in einem Buch zu veröffentlichen. In den letzten 17 Jahren hat sie mehr als 700 Autoren und angehende Autoren begleitet, ihre Sichtbarkeit und ihren Expertenstatus durch ein Buch deutlich zu steigern. Selbstständige, Coaches, Trainer, Ärzte, Therapeuten und andere erfahrene Menschen sind mit Spaß und Leichtigkeit gemeinsam mit ihr ihren Weg des 'Erfolgs mit Herz' gegangen, um ihr erstes, fünftes oder 20. Buch zu schreiben, zu veröffentlichen und zu vermarkten. Durch ihr exklusives 1:1 Mentoring-Programm, ihr Teamwriting-Angebot und ihr Onlineprogramm schaffen es ihre Kunden, ihren Traum vom eigenen Buch zu verwirklichen. Unter dem Motto 'Bücher mit Herz' produziert sie in ihrem eigenen Verlag, der Edition Forsbach in Bamberg, Bücher mit positiven Gedanken für ein positives, gelingendes Leben.

Einleitung: Vom Glück des Lebens mit einem Hund


Ich gehöre nicht zu den Hundebesitzern, die schon immer Hunde in ihrem Leben hatten. Ja, ich habe mir noch nicht einmal einen Hund gewünscht, bevor ich einen bekam. Mein Mann Hans Christian hatte sich immer einen Hund gewünscht, aber sein Leben als Lehrer und später als Schulaufsichtsbeamter hatte es ihm nicht erlaubt, einen Hund zu halten.

Als mein Mann krank wurde, sind wir nach Fehmarn gezogen, was schon immer mein Traum gewesen war. Als ich noch als Lehrerin an einem Gymnasium tätig war, konnte ich mir nichts Besseres vorstellen, als nach meiner Pensionierung dort zu leben. Wir sind dann schon im November 2010 in unser eigenes Haus in Neujellingsdorf auf Fehmarn gezogen – ich war erst 58 – und im Januar 2011 sagte ich zu meinem Mann: Wenn wir nun schon ein Haus mit Garten haben (beides hatte ich mir nie gewünscht), dann können wir auch ein Hündchen anschaffen. Denn das war der lebenslange Wunsch meines Mannes gewesen, und da er nun krank und pflegebedürftig war, wollte ich ihm jeden Wunsch erfüllen.

Ich selbst hatte schon seit mehreren Jahren den Wunsch, einen eigenen Verlag zu haben. Nach der Veröffentlichung meiner Dissertation und zweier Musikfachbücher in anderen Verlagen hatte ich viele Ideen für weitere Bücher und interessierte mich schon lange für das Publizieren von Büchern. So gründete ich am 11. Februar 2011 meinen Verlag, die Edition Forsbach.

Und im Juli 2011 kam Senta zu uns – sie war am 3. Mai 2011 geboren und brachte Leben ins Haus. Ich merkte schnell, dass dieser wuselige Welpe nichts mit der Idealvorstellung zu tun hatte, die wir aus einschlägigen Berner Sennen-Büchern gewonnen hatten. Da sah man nur niedliche und hübsche Hündchen, was unsere Senta ohne Zweifel auch war. Kurz vorher hatte ich einen Welpen nach wenigen Tagen zurückgegeben, die Züchter hatten mir gesagt, ich sei nicht geeignet, einen Hund großzuziehen. Daher fühlte ich mich herausgefordert zu beweisen, dass ich durchaus in der Lage war, einen Hund aufzuziehen.

Freud und Leid wechselten ab – und nach dem Tod meines Mannes am 10. Februar 2014 stand ich da: mit einem Haus und großem Garten, mit einem Mercedes und mit einer fast 3-jährigen, riesigen Berner Sennenhündin. Alles Dinge bzw. Lebewesen, die ich mir in meinem Leben nie gewünscht hatte.

Das Hündchen trauerte mit mir um meinen Mann, wir gingen zusammen zum Friedhof und es legte sich immer vor dem Grab hin, um sein Herrchen zu bewachen. Mein Traum aber war, mit Senta nach Armentarola zu fahren, in das schöne Hotel in den Dolomiten, wo ich so glückliche Tage mit Hans Christian erlebt hatte. Senta war inzwischen zu einer Riesenhündin herangewachsen – ich konnte es ohne Hilfe schon lange nicht mehr schaffen, sie ins Auto zu befördern. Und von allein wollte sie nicht ins Auto einsteigen. Im Februar 2016 blieb ich auf der Autobahn bei Ahrensburg liegen – und wenige Tage später holte ich mein neues Auto beim Mercedeshändler ab: Mercedes A-Klasse, mit niedriger Rückbank, auf der Senta bestimmt mal liegen würde!

Irgendwann entdeckte ich dasPraxisbuch von José Arce, dessen erstes BuchMeine 5 Geheimnisse für eine glückliche Mensch-Hund-Beziehung mich schon begeistert hatte. Es war ein Kapitel mit praktischen Übungen drin für Hunde, die nicht ins Auto einsteigen wollten. Ich probierte das aus und meine Senta saß tatsächlich zum ersten Mal im Auto! Ich fasste neuen Mut und wollte das nun mit ihr trainieren – aber im Alltag war das nicht ganz einfach, vor allem wusste ich nicht genau, wie ich es trainieren sollte. Aber ich wusste: Das klappt!!!

Im September 2016 hatte ich ein Autorenseminar in Armentarola ausgeschrieben, ich hätte Senta zu Hause lassen und mit dem Zug für acht Tage dorthin fahren können. Das war wieder eine Herausforderung für mich, denn ich glaubte daran, dass es mit Senta und dem neuen Auto klappen könnte. So würden wir beide in Armentarola Sentas Herrchen und meinem geliebten Mann ganz nahe sein – denn Armentarola liegt ja 1630 Meter hoch, also sehr nahe zum Himmel!

Zunächst einmal überlegte ich, wie ich es schaffen könnte, Senta ans Autofahren zu gewöhnen. DasPraxisbuch von José Arce schien mir die Lösung zu bieten. Als ich es während einer langen Zugfahrt nach Bamberg studierte, fand ich den Vermerk, dass der Autor auch zu persönlichen Workshops zu einem nach Hause kommen würde. Ich überlegte mir, was das für mich und Senta und unser Leben bedeuten könnte, wenn sie mit mir im Auto fahren würde. Als ich in Bamberg aus dem Zug ausstieg, wusste ich: Das werde ich machen, egal was es kostet. Die Vorstellung, fortan mit Senta gemeinsam reisen zu können, beflügelte mich. Und es klappte: Zwar war es schon Mitte Juli, aber José Arce konnte zu uns kommen, am 2./3. August fand unser persönlicher Workshop statt. Danach fuhr Senta im Auto mit. Und seitdem weiß ich auch, dass ein Hund von einem Moment zum näc