EINS
»So, endlich fertig! Ich hoffe, dass der Entwurf dem Kunden gefällt.«
Mel saß an ihrem penibel aufgeräumten Schreibtisch. Sie griff nach ihrem Glas Wasser, das direkt neben ihrem Laptop auf der hellbraunen Tischplatte stand. Sie hasste Unordnung, deshalb war ihr Schreibtisch so gut wie leer, wenn man davon absah, dass sowohl der Monitor als auch ihr Laptop einen großen Teil des Platzes einnahmen. Auf ihren Kaffee und ihr Handy konnte sie allerdings nicht verzichten. Das heiße Getränk brauchte sie, um den Tag zu überstehen - ihr Blut bestand schließlich beinahe aus diesem Elixier - und mit dem Handy musste sie jederzeit erreichbar sein.
Erschöpft lehnte