: Klaus P. Fischer
: Der einmalige Mensch oder die Ausnahme als Regel Zur Anthrolologie der Berufung
: Books on Demand
: 9783759741141
: 2
: CHF 3.00
:
: Christentum
: German
: 116
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
In George Orwells utopischem Roman erklärt der Peiniger seinem Opfer Winston:"Sie existieren nicht! Die Partei existiert - für immer". Sätze dieser Art irrlichtern durch die Geschichte. Sie enthüllen die Not von Individuen, sich gegen das Kollektiv zu behaupten, das sie aufsaugen will. Doch die Jesus-Botschaft macht das unscheinbare Individuum sichtbar, mehr noch: sie spricht der Person einzigartige Würde und Berufung zu. Hrsg: Hans-Jürgen Sträter, Adlerstein Verlag

Der Mensch vor dem Gesetz


Viele Menschen der modern-postmodernen Gesellschaft halten Distanz zu Gott - zu einem Gott mit dem Profil eines Gesetzgebers, dessen Gebote und Verbote - sagt man -"Maximalforderungen" stellen und Menschen nötigen, sich schuldig zu fühlen. Die Kirche vertrete ein einseitiges Menschenbild, flöße Menschen ein negatives Selbstbild ("Sünder") ein und schwäche so die Lebensenergie. Heutige Menschen setzen auf selbstbestimmte, statt fremdbestimmte Lebensgestaltung.

Kirchenvertreter wie nicht wenige Fromme empfinden solche Äußerungen als tendenziös, ja polemisch. Sie berufen sich auf den kirchlichen Kernauftrag: Menschen den Sinn ihres Lebens aufzuzeigen, der im Heilsangebot Gottes liege, k