: Peter Keichel
: Aus Liebe - sonst nichts...! Teil 1: von der ersten Geburt bis zum Tod des Alten
: Books on Demand
: 9783759746573
: Autobiografie
: 1
: CHF 8.80
:
: Biographien, Autobiographien
: German
: 358
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Erster Teil meiner Autobiografie: Ein Leben voller Wandel Dieses Buch erzählt die Geschichte meines wechselhaften Lebens, geschrieben aus Liebe zu mir selbst - trotz einer Vergangenheit geprägt von Sucht und Elend. Aus Angst und Verzweiflung wuchs Mut, der mich dazu brachte, meine Erfahrungen zu teilen. Ich möchte zeigen, dass alles möglich ist.Ein multimediales Erlebnis: Das Buch ist mit Audiodateien verknüpft, die eigens verfasste Gedichte enthalten. Diese Seins-Poesie spricht mit unglaublicher Klarheit über das Leben.Herausfordernd und berührend: Dieses Buch fordert deinen Verstand heraus und lädt dich ein, mit dem Herzen zu sehen. Es könnte dich erschrecken, sogar anekeln, und dich zum Kopfschütteln bringen. Doch es wird dich auch zu Tränen rühren und dein Herz erwärmen, wenn du die Liebe erkennst, die darin steckt.Ein Blick in den Spiegel: Es ist ein knallharter Rückblick auf den, der ich einst war, und zeigt gleichzeitig, wer ich jetzt bin. Ein Buch, das inspiriert und motiviert, die eigenen Herausforderungen zu meistern. Entdecke eine Geschichte voller Tiefe und Ehrlichkeit - ein Zeugnis dafür, dass wirklich alles möglich ist.

Alter 56 Jahre Eine toxische Kindheit, trotzdem gelernter Werbetechniker, Ex-Missbrauchsopfer, Ex-Skinhead, Ex-Junkie, mit 10 Jahren Heroin, Kokain etc. Erfahrung, Ex-Krimineller, Ex-Knacki, Ex-Therapierter. Ex-Unternehmensberater, Ex-Selbstständiger, Ex-Patchwork-Familienvater mit drei Stiefkindern plus einer gemeinsamen Tochter, nach 16 Jahren kam die Scheidung. Jetzt Autor, Lebens- und Bewusstseins-Forscher, Poesie-Schreiber, Querdenker, Andersdenker, kreativer, spiritueller, ein Liebender und YouTuber Manch einer könnte sagen, ich hätte den Verstand verloren, dann sage ich, danke für das Kompliment.

meine Kindheit


Meine Mutter wechselte eines Tages in ein Verhalten, das aus meiner heutigen Sicht überhaupt nicht mehr gesund war.

Ausgelöst wahrscheinlich durch ihre Unterforderung, nur den Haushalt führen zu können. Sie entwickelte für sich Strategien, wie sie mit der Situation umgehen sollte. Das waren jetzt jedoch nicht wirklich gesunde Strategien, denn sie hatte plötzlich einen perfektionistischen Putzwahn entwickelt; alles musste immer super sauber sein, wie in einem OP im Krankenhaus. Das fühlte sich für mich sehr beklemmend an, traute mich ja kaum irgendwo etwas hinzustellen. Oder wenn ich etwas verschüttete, kam sofort die Ansage: „Kannst Du nicht aufpassen?“ Mach das bloß wieder sauber.“ Ich weiß nicht, ob meine Eltern darüber Gespräche führten; ich weiß nur, dass sie sich immer häufiger und heftiger stritten. Des Weiteren wurde ich mit allem bemuttert/übermuttert, sie las mir jeglichen Wunsch von den Lippen ab und nahm mir damit auch gleichzeitig jegliche Verantwortung ab. So kam meine Geschichte immer mehr ins Rollen.

Es gab eine Nacht, in der meine Mutter in mein Zimmer stürmte, ich war noch jung, sie weckte mich auf, nahm mich auf den Arm und wir gingen in die Küche. Ich wusste nicht, was geschah; ich blinzelte, kniff die Augen zusammen, denn das grelle Licht der Küchenlampe tat mir in den Augen weh. Dann hörte ich nur noch das Geschrei meiner Eltern, ich begann zu weinen, meine Ohren schmerzten von dem Lärm und ich wusste nicht, was überhaupt los war. Ich weiß nicht, wie lange es so ging, nur dass es plötzlich ruhiger wurde und mir dann gesagt wurde, dass jetzt alles wieder in Ordnung sei. Sie brachte mich zurück in mein Bett und ich schlief dann wohl wieder ein. Am nächsten Tag war alles wie immer und ich erfuhr nie, worum es ging. Von da an jedoch hatte ich Angst einzuschlafen und ich machte ins Bett, ich bekam Albträume, von denen ich sogar aufwachte. Zum Glück lag das Schlafzimmer meiner