: Inka Loreen Minden
: Warrior Lover Box Set 7 Dex / Vega / Kjar
: Inka Loreen Minden
: 9783963705502
: Warrior Lover Box
: 1
: CHF 8.00
:
: Science Fiction, Fantasy
: German
: 969
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
 Super-Spar-Box mit Teil 20, 21 und 22 der Erfolgsserie voller Liebe, Action, Tortured Heroes und jeder Menge Spice!   Heiße Krieger und taffe Frauen entführen euch in eine Welt, in der Unterdrückung und brutale Shows an der Tagesordnung sind.     DEX: Zwei Warrior und eine mutige Jägerin, die alles riskiert, um ihr Volk zu retten.  Die Jägerin Runja ahnt, wer der muskelbepackte Hüne ist, den ihr der Entsorgungsschacht der Bergfestung vor die Füße gespuckt hat: einer der Supersoldaten, der im Inneren für Sicherheit sorgt. Sie schleppt den verletzten Mann in ihre Höhle und fesselt ihn, da sie weiß, wie gefährlich diese Monster sind. Allerdings könnte sie seine Hilfe gut gebrauchen, denn sie muss einen Weg finden, in den Bunker zu gelangen, um ihr Volk zu retten. Doch wie kann sie ihren Feind davon überzeugen, für sie zu arbeiten?     VEGA:   In Vega schlummert ein Biest, ein unbarmherziger Killer, und er ist zugleich Selenas schlimmster Feind. Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen, um sich mit ihm auf einem Raumschiff zusammenzutun. Doch ihr bleibt keine andere Wahl.     KJAR:  Der Foltermeister und die  Einsiedlerin   Kjartan lebte jahrelang als der grausamste Vollstrecker der Hohen in der Bergfestung, zu einem Dasein als fremdgesteuerter Sklave verdammt. Erst am Tag seiner Befreiung gelingt ihm die Flucht aus dem verhassten Bunker, und er kehrt seinem Albtraumleben für immer den Rücken. Allein schlägt sich der traumatisierte Warrior durch menschenleere Täler und Ruinenstädte, bis er auf die Einsiedlerin Naila trifft. Sie fasziniert ihn vom ersten Augenblick an, denn sie ist komplett anders als alle Frauen, die er bisher kannte.

Inka Loreen Minden, die auch unter den Pseudonymen Ariana Adaire, Ariana Rossi, Bailey Minx, Lucy Palmer, Mo Davis (Mystery) und Monica Davis (Jugendbuch) schreibt, ist eine bekannte deutsche Autorin. Von ihr sind bereits über 90 Bücher, 30 Hörbücher und zahlreiche E-Books erschienen, die regelmäßig unter den Online-Jahresbestsellern zu finden sind. Sie schreibt u.a. für Bastei Lübbe, Blanvalet und Rowohlt. Die Autorin ist bekannt für Geschichten, die zu Herzen gehen, und erschafft authentische Figuren, die den Leser nicht mehr loslassen. Spannende oder rasante Handlungen, viel Humor und prickelnde Leidenschaft zeichnen ihre Storys aus, die an den unterschiedlichsten Schauplätzen spielen. Ihre Titel wurden in mehrere Sprachen übersetzt, zB polnisch, tschechisch, holländisch, spanisch. Auf Englisch sind erhältlich: Hearts of Stone, Nate - Beast Lovers, Daniel Taylor - Demon Heart und Caprice. Mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt sie in der Nähe von München. Schokolade und Schreiben sind ihre Lebenselixiere, außerdem spielt sie Geige, sie singt und schaut gerne mit ihrer Familie Filme an.

Kapitel 1 – Dexton


 

Ich will endlich aus diesem Albtraum erwachen, dachte Dex, froh, heute nicht persönlich in der unterirdischen Arena Dienst schieben zu müssen so wie Byron, auf den er ungeduldig wartete. Das grausame Schauspiel war auch von ihrer Wohneinheit aus schwer genug zu ertragen.

Nervös lief Dex vor dem Screener auf und ab und verfolgte mit einem Auge die brutale Show. Der Gewandelte, der auf dem Kampfplatz einen etwa dreißigjährigen Mann in die Ecke trieb, war einmal sein Waffenbruder gewesen, ein Warrior. Doch nun war Kjartan bloß noch ein von den Hohen gesteuerter Roboter. Er trug lediglich einen Lendenschurz und sah aus wie ein Wilder. Das braune Haar hing ihm in verfilzten Strähnen über die breiten Schultern; sein blutverschmierter, muskulöser Körper glänzte vor Schweiß. Brüllend verfolgte Kjartan den kräftigen Minenarbeiter, der gegen den massigen Warrior dennoch wie ein Hänfling wirkte.

Die Hohen hatten dem Opfer gnädigerweise seine lange Hose gelassen, denn nicht selten kam es vor, dass die Verurteilten nackt in die Arena geschickt wurden, besonders Frauen. Was die Gewandelten mit den »Gesetzlosen« anstellten, war an Grausamkeit kaum zu überbieten. Doch Kjartan war, genau wie alle anderen Gewandelten, nicht länger fähig, selbst zu entscheiden. Er machte nur noch, was ihm befohlen wurde.

Der nach Gnade flehende Arbeiter presste sich seine blutende Hand gegen die Brust und kauerte sich weinend an die Felswand der Arena. Er wusste, dass er gegen Kjartan keine Chancen hatte. Falls der Verurteilte kämpfte und gewann, wäre er frei. Doch noch nie hatte es ein gewöhnlicher Mensch geschafft, mit bloßen Händen einen Warrior zu besiegen. Nun hoffte der Mann auf das Erbarmen der Hohen. Aber die hatten in all den Jahrzehnten erst einmal jemanden begnadigt: einen Arzt.

Der Minenarbeiter war leichter ersetzbar.

Die sechs Hohen und ihr Vorsitzender Mortimer Price waren nicht persönlich anwesend, sondern in der Arena auf Bildschirmen zu sehen, die über den fünfhundert Zuschauern in der Felskuppel aufgehängt waren. Mit stoischer Ruhe verfolgten die in Weiß gekleideten Frauen und Männer von ihrer gesicherten Etage aus die Show.

Feiglinge …

Als die Menge anfeuernd im Rhythmus klatschte, ließ Kjartan mit präziser Brutalität die Faust auf den Kopf des Arbeiters niedersausen und spaltete ihm den Schädel. Es war vorbei, die arme Seele endlich von ihrem Leid erlöst. Kjartan hatte dem Mann zuvor bereits zwei Finger ausgerissen, nur um das Volk zu amüsieren.

Einige aus dem Publikum schnappten nach Luft, andere schlossen kopfschüttelnd die Augen oder weinten. Doch der Großteil grölte und liebte »Blut und Spiele«, auch wenn jeder die Show im Grunde fürchtete. Niemand wollte auf diese Weise enden. Deshalb hielten sich die meisten streng an die Gesetze und Regeln.

Unbelehrbare Bürger landeten in der Arena. Ungehorsame Warrior wurden je nach Schwere ihres Regelbruches spätestens nach der dritten Verwarnung einer Gehirnwäsche unterzogen – oder was auch immer es war, das aus einem Soldaten ein Monster machte.

Dex hatte eine Höllenangst, dass er oder Byron gewandelt wurden. Sein Partner schob gerade Dienst in der Arena und musste das Volk im Zaum halten. Dex hatte ihn ein paar Mal kurz auf dem Monitor erblickt. Sein Hauptaugenmerk galt heute jedoch der Sporttasche, die neben seinem Sessel stand. Dex hoffte, dass Byron nicht durchdrehte, wenn er ihm gleich sein Vorhaben unterbreitete.

Er wird mich dafür hassen, dachte er zerknirscht. Aber wenn er seinen Gefährten eingeweiht hätte, bevor Dex das Zeug gestohlen hätte, wäre der niemals damit einverstanden gewesen. Byron akzeptierte sein Leben in der Bergfestung und hielt sich an die Regeln. Doch Dex hatte schon zwei »Verwarnungen« hinter sich, weshalb er heute auch nicht in der Arena arbeitete. Er war degradiert worden und musste nun die Minenarbeiter beaufsichtigen. Nur nicht mehr diese arme Seele, die gerade hingerichtet wurde. Dabei hatte der Mann wegen einer Verletzung an der Hand lediglich sein tägliches Arbeitspensum nicht mehr geschafft. Das wusste Dex genau, weil er ihn schließlich bewacht hatte. Die Hohen behaupteten, der Arbeiter hätte wertvolle Erze gestohlen.

Wer als Warrior nicht spurte, bekam keine Vital-Ampullen – ohne die ein Soldat spätestens nach einer Woche starb. Die Auswirkungen einer verpassten Dosis waren höllisch. Am zweiten Tag ohne Injektion reagierte der Körper bereits mit Fieber, am dritten Tag kamen Halluzinationen und heftige Schmerzen dazu. Erst wenn der Verwarnte genug gelitten hatte und die Hohen um Entschuldigung bat, erhielt er die erlösende Spritze.

Zum wiederholten Mal war Dex bereits durch diese Hölle gegangen und hatte nur um Gnade gebettelt, weil Byron seinen Tod nicht verwinden würde. All die Pein hatte Dex’ Einstellung zum Regime kein bisschen verändert, im Gegenteil. Er hasste es unendlich. Noch mehr ärgerte ihn jedoch Byrons Sturheit! Warum wollte