: Sabrina Mielke
: Wahnsinn 2.0 Lebe lieber ungewöhnlich
: Books on Demand
: 9783759763563
: 1
: CHF 12.40
:
: Biographien, Autobiographien
: German
: 190
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Was erwartet dich in diesem Buch? In jedem Fall viel Humor, Sarkasmus und alles mit einer kleinen, oder auch mal großen Portion Wahnsinn garniert. Es geht um das Leben im Allgemeinen, in einem anderen Land, und den kleinen versteckten Hürden und Herausforderungen. Aber auch um haufenweise Abenteuer im Zusammenleben mit einem kleinen Husky Rudel, zuhause, sowie in den weiten der Berge, bei Sonne und Schneesturm. Es geht um Weite, Stille und Einsamkeit, die mal erschlagend und mal beruhigend sein kann. Taucht ab und lasst euch mit auf eine kleine Tour in meine Welt nehmen.

Ich wurde 1980 in Königs-Wusterhausen bei Berlin geboren. Dort wuchs ich in Wald- und Wasserreicher Umgebung auf. Da mir das Handwerk in die Wiege gelegt wurde war der Weg zum Bootsbauer nicht weit. Später kam noch der Sozialarbeiter, im Speziellen für Suchtabhängige dazu. Jedoch zog es mich in meinem Leben immer wieder auf lange Reisen mit Rucksack und Zelt hinaus. Nach längeren Aufenthalten in Canada in einem Huskykennel mit über 100 Hunden war der Sprung nach Norwegen nicht mehr weit. Dort wohne ich nun außerhalb von Hovden in Breive. Beruflich versuche ich mir hier ein Standbein mit meiner eigenen kleinen Firma aufzubauen. In dieser produziere ich Kunsthandwerk aller Art.

Mein Rudel


Mein geliebtes Rudel, meine Sammlung an liebevoll verrückten Therapeuten auf vier Pfoten. Denn das sind meine Hunde für mich. Egal, wie auch immer es mir geht, ob körperlich, oder psychisch angeschlagen, niemals wird man mich maulig oder zerknautscht auf einem Schlitten stehen sehen. Danach kippe ich im Zweifel tot um, aber solange ich darauf stehe, „was kostet die Welt“, „was ist noch hinter dem nächsten Bergkamm“. Fangen wir also mit meinen Hunden an.

Sharon, die erste im Bunde. Sie war eine hoch dominante, agile Hündin, aus Lanzarote. Dort hatte sie auf der Straße gelebt und ist dann in die Tötungsstation gekommen. Übernommen habe ich sie von „Nordische in Not“. Ich wollte eine, soziale Husky Hündin. Bekommen habe ich eine Hündin die ganz genau wusste, was sie wollte und sich zu prügeln verstand. Trotz, dass ich bis zu dem Zeitpunkt schon gut 300 Huskies trainiert hatte, brachte sie mich oft an meine Grenzen. Regieren und führen tat sie ihr späteres Rudel gnadenlos, aber sicher. Sie setzte sich für ihre Jungs (Flint und Jack) gegenüber anderen bedingungslos ein. Sie behielt ihren Status als Leithündin bis zur allerletzten Sekunde. Wir fuhren damals unsere letzte Tour der Saison mit dem Schlitten und sie wusste eine weitere schafft sie nicht. An noch diesem Abend stellte sie das Fressen ein und war mit nichts mehr dazu zu bewegen. Zwei Wochen später starb sie dann. Gnadenlos bis zur letzten Sekunde, auch gegenüber sich selbst. Auch wenn es natürlich weh tut, bringt es mich zum Lächeln, sie hat es durchgezogen, ein stolzer Husky!

Flint, mein kleines Stelzentier. Er war die Seele auf Erden, um es vorneweg zu nehmen. Auch ihn hatte ich von „Nordische in Not“. Er war im Zwinger mit einer anderen hoch dominanten Hündin und genau dies war der Ausschlag, dass ich ihn nahm. Mein Gedankengang war, kommt er mit ihr dort klar, kommt er auch mit meiner Sharon klar. So simpel kann das manchmal laufen. Als er zu mir kam konnte er kaum