Mit weit ausgreifenden Schritten eilte er durch den langen Verbindungsgang, der von einem Privatquartier zur Krankenstation führte. Es war die dritte Stunde des neuen Tages an Bord der Sternenspürer II! Die Frühschicht begann eigentlich erst um fünf Uhr Bordzeit. Er seufzte. Noch eine Stunde Schlaf wäre ihm nicht schlecht bekommen und hätte die hämmernden Kopfschmerzen, in der linken Schläfe, im Zaum gehalten. Er würde eines seiner Kopfschmerzmittel nehmen müssen, die auch gleichzeitig den Organismus aufputschten. Das wiederum hatte zur Folge, dass er später nicht schlafen konnte, und dann ging alles wieder von vorne los! Natürlich, Lucius machte seine Sache gut für einen Menschen, der von medizinischer Technik bis vor wenigen Monaten keine Ahnung gehabt hatte, aber er konnte ihm einfach nicht die ganze Verantwortung aufhalsen.
Die Assistenten, die sie aus dem Fundus der Haspiri und Hirten ausgebildet hatten, waren eben wirklich nur Helfer. Das konnte man ihnen nicht vorwerfen, sie waren einfach noch nicht so weit. Sie hatten auch die Mediko-Androidenaber, dachte Lu-Cas, »manche Dinge werden immer noch besser von echten Lebewesen erledigt!«
Wie jetzt, zum Beispiel. Lucius hatte ihn angefunkt. Jes-Sieh war nach Wochen aus seinem Heilschlaf erwacht, wünschte ihn dringend zu sprechen. »Lu-Cas«, hatte Lucius verzweifelt gesagt, »ich kann ihm nicht sagen, warum ihn seine Mutter noch nicht besucht hat, warum Sah-Gahn noch nicht gekommen ist, oder Nephets nicht auftaucht! Ich habe auch Maria-Ma