: Ute Mrozinski
: Der ewige Treck Das Attentat - Kampf um die Sternenspürer
: Books on Demand
: 9783759745606
: Der ewige Treck - Kampf um die Sternenspürer
: 1
: CHF 7.90
:
: Science Fiction
: German
: 196
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die dunklen Geheimnisse des Universums offenbaren sich auf dem Gerationenschiff Sternenspürer II. Nach den Sieg über den abgespaltenen Teil des Bundes, Nocturno, lastet der vermeintliche Tod von Ma-Ira L`Rac schwer auf der Crew. Sah-Gahn, von Trauer überwältigt, beschuldigt Nephets-Gnikwah, den Tod seiner Tochter verschuldet zu habe. In einem Zornesausbruch trennen sich ihre Wege. Doch auf dem Schiff lauern dunle Mächte, die die momentane Schwäche der Führung ausnutzen. Ein blutiges Attentat wird geplant, und das Fragile Gleichgewicht der Gemeinschaft gerät ins Wanken. Während Nathaniel, ein ehrgeiziger Hirte, finstere Pläne schmiedet, um die Kontrolle zu übernehmen, muss Sah-Gahn L` Rac die Zukunf des Schiffes sichern. Inmitten von Inrigen und einer drohenden Meuterei entbrennt ein verzweifelter Kampf um das Schicksal der Sternenspürer und ihrer Bewohner

Ich wurde 1961 geboren, bin verheiratet und lebe seit 1978 in einer kleinen Stadt am Rhein. In meiner Freizeit schreibe ich Science-Fiction, Fantasy, Krimis und Psychothriller. Meine Texte sind so, wie ich sie selber gerne leses, oietuscgm spannend und engagiert. Meine jüngsten Veröffentlichungen, sind der zweibändige Fantasyroman,"Keines Menschen Fuß", außerdem die Thriller aus der Menschenleben Reihe... Nur ein ferner, dunkler Traum. Der Mensch ist auch nur ein Virus. Dieser Roman -"Der Tabu-Planet", ist der vierte Band aus der überarbeiteten Neuauflage der Reihe -"Der ewige Treck!" Die Weltraumsaga wird etwa sechs bis sieben Bände zählen.

Kapitel 1


Passion


Mit weit ausgreifenden Schritten eilte er durch den langen Verbindungsgang, der von einem Privatquartier zur Krankenstation führte. Es war die dritte Stunde des neuen Tages an Bord der Sternenspürer II! Die Frühschicht begann eigentlich erst um fünf Uhr Bordzeit. Er seufzte. Noch eine Stunde Schlaf wäre ihm nicht schlecht bekommen und hätte die hämmernden Kopfschmerzen, in der linken Schläfe, im Zaum gehalten. Er würde eines seiner Kopfschmerzmittel nehmen müssen, die auch gleichzeitig den Organismus aufputschten. Das wiederum hatte zur Folge, dass er später nicht schlafen konnte, und dann ging alles wieder von vorne los! Natürlich, Lucius machte seine Sache gut für einen Menschen, der von medizinischer Technik bis vor wenigen Monaten keine Ahnung gehabt hatte, aber er konnte ihm einfach nicht die ganze Verantwortung aufhalsen.

Die Assistenten, die sie aus dem Fundus der Haspiri und Hirten ausgebildet hatten, waren eben wirklich nur Helfer. Das konnte man ihnen nicht vorwerfen, sie waren einfach noch nicht so weit. Sie hatten auch die Mediko-Androidenaber, dachte Lu-Cas, »manche Dinge werden immer noch besser von echten Lebewesen erledigt!«

Wie jetzt, zum Beispiel. Lucius hatte ihn angefunkt. Jes-Sieh war nach Wochen aus seinem Heilschlaf erwacht, wünschte ihn dringend zu sprechen. »Lu-Cas«, hatte Lucius verzweifelt gesagt, »ich kann ihm nicht sagen, warum ihn seine Mutter noch nicht besucht hat, warum Sah-Gahn noch nicht gekommen ist, oder Nephets nicht auftaucht! Ich habe auch Maria-Ma